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F.A.Z.-Sprinter : Einander zuhören

Unser Sprinter-Autor: Patrick Bernau Bild: Robert Wenkemann

Um so etwas wie Gesellschaft überhaupt möglich zu machen, müssen die Menschen einander zuhören. Das ist dieser Tage wichtig in Hongkong, bei der SPD und – wie wir mit einer Aktion zeigen wollen – unter allen Menschen in Deutschland. Mehr dazu steht im Sprinter.

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          jeden Morgen gucken wir in diesen Tagen bang nach Hongkong, auf die Proteste, die mit dem Protest gegen ein Gesetz begonnen haben, das die Auslieferung von Beschuldigten an China erlauben sollte. Nun hat sich auch Donald Trump in Sachen Hongkong zu Wort gemeldet. Mögen alle Beteiligten heute friedlich bleiben. Unsere Korrespondentin Friederike Böge ist erst mal zuversichtlich. Drohungen mit dem Militär dienten wohl erst mal nur der Einschüchterung, schreibt sie. Doch der Druck auf Xi Jinping wächst. In ihrem heutigen Leitartikel analysiert sie den Konflikt – und bemerkt unter anderem: „Das Aufbäumen in Hongkong ist der sichtbarste Beleg für die mangelnde Strahlkraft des chinesischen Traums, wie Xi Jinping ihn propagiert.“ Sie analysiert, Xi sei von Loyalisten umgeben, Widerspruch und Debatten seien im Apparat nicht mehr vorgesehen.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dabei kommt man manchmal zu neuen Einsichten, wenn man einander zuhört. SPD, Linke und Grüne zum Beispiel sind auf diese Weise zum ersten Mal in einem westdeutschen Bundesland zu einer Koalition gekommen. In Bremen soll Andreas Bovenschulte heute zum Bürgermeister gewählt werden. Mein Kollege Reinhard Bingener stellt fest, dass die SPD für solche Linksbündnisse immer offener wird.

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          Verlassen wir die Politik: Auch in der Gesellschaft scheint es aus der Mode gekommen sein, einander zuzuhören – vor allem, wenn man unterschiedliche politische Ansichten hat. Selbst an Universitäten werden Diskussionen boykottiert, wenn ein Teilnehmer aus der falschen Ecke kommt. Auf Twitter blockieren die Nutzer einander. Die Aktion „Deutschland spricht“ möchte das ändern. In Kooperation mit „Zeit Online“ und anderen Medien bringen wir Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten ins Gespräch. Heute geht es los.

          Und dann gibt es noch eine ganz andere Art zu hören, die nicht nur Vorteile hat: das absolute Gehör, dessen Besitzer einen Ton ganz ohne Stimmgabel richtig benennen können. Wie diese Gabe entsteht und welche Nachteile sie bringt, erfahren Sie im zweiten Teil unseres Podcasts „Dossier Hirnforschung“ – hören Sie mal rein!

          Und sonst: Städte weisen „rote Zonen“ für E-Roller aus. Im „Bildungsmonitor“ wird die Qualität der Bildung in unterschiedlichen Bundesländern verglichen. Und Quentin Tarantinos Film „Once Upon a Time in… Hollywood“ kommt in die Kinos.

          Die Nacht in Kürze

          Jeremy Corbyn geht in die Offensive: Der Labour-Chef will Boris Johnson stürzen, sich zeitlich befristet zum Premier wählen lassen und einen ungeregelten Brexit verhindern.

          Industrie warnt vor der AfD: BDI-Präsident Kempf befürchtet vor den Landtagswahlen im Osten einen schweren Imageschaden für Deutschland.

          Höhere Bußgelder geplant: Parken in zweiter Reihe oder auf Radwegen, vor allem aber Verstöße gegen die Rettungsgasse, sollen deutlich teurer werden.

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