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F.A.Z.-Sprinter : Was passiert mit meiner Thomas Cook-Reise?

Unsere Sprinter-Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

Wir erklären, worauf Reisende nach der Thomas Cook-Pleite achten müssen und warum Donald Trump trotz demonstrativen Desinteresses auf dem UN-Klimagipfel auftauchte. Alles Wichtige im F.A.Z.-Sprinter.

          2 Min.

          Mit der Insolvenz des ältesten Reisekonzerns Thomas Cook stellen vielleicht auch Sie sich viele praktische Fragen. Fallen nun alle Reisen des britischen Konzerns aus? Ist mein Geld verloren? Oder gar, wie komme ich wieder nach Hause? Diese und weitere Fragen beantwortet Wirtschaftsredakteur Timo Kotowski. Was letztlich zur Pleite des britischen Unternehmens führte, und wie es weitergeht – auch mit den deutschen Marken – beschreiben meine Kollegen aus der Wirtschaftsredaktion.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Hätten Sie es gewusst? Es war der baptistische Laienprediger Cook, der auf einem seiner langen Fußmärsche zu einem Abstinenzlertreffen die Idee für den Reisekonzern hatte. Genau genommen waren es im Jahr 1841 Reisen mit der Dampflokomotive, die britischen Fabrikarbeitern über organisierte Ausflüge dabei helfen sollten, abstinent zu werden. Kein Alkohol war aber wohl auch keine Lösung, titelt deshalb Gina Thomas über die Geschichte des Unternehmens.

          Um Themen für die kommenden Jahrzehnte geht es derweil heute in Berlin. Dort veranstaltet Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gemeinsam mit dem Bündnis „Zukunft der Industrie“ eine Konferenz zur nationalen Industriestrategie 2030, deren Eckpunkte er vor einigen Monaten präsentiert hatte. Neben BDI-Präsident Dieter Kempf wird auch IG-Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann erwartet. Dort dürfte es viel zu reden geben, hatten Altmaiers Ideen doch für viel Aufsehen und Kritik gesorgt.

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          Für Aufsehen ganz anderer Art sorgte in Amerika mal wieder Präsident Donald Trump. In diesem Fall mit „demonstrativem Desinteresse“, wie es Politikredakteur Majid Sattar beschreibt. Dass Trump vom Klima und dessen Rettung bekanntlich recht wenig hält, ist bekannt. Während des UN-Klimagipfels am Montag lud er denn auch zu einer Konkurrenzveranstaltung ein. Dennoch machte er sich offenbar einen Spaß daraus, zum Auftakt des Klimagipfels doch zu erscheinen – zumindest kurz. Heute folgt nun die UN-Generaldebatte. Wie viel neue Erkenntnisse statt warmer Worte dieses Treffen der Staats- und Regierungschefs aus aller Welt letztlich bringen wird, bleibt abzuwarten. An Krisen, die auf internationalem Parkett besprochen und gelöst werden müssen, mangelt es freilich nicht.

          Und sonst? Urteilt das Bundesarbeitsgericht über Ansprüche auf Urlaubsabgeltung beziehungsweise den Schadensersatz für nicht gewährten Urlaub; Stellen Bundesinnenminister Horst Seehofer und KBA-Präsident Münche das Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2018 vor; Das EU-Gericht urteilt in Luxemburg über zweifelhafte Steuervorteile von multinationalen Konzernen in Luxemburg und den Niederlanden. Im Fokus stehen die Kaffeehauskette Starbucks und die Finanztochtergesellschaft des Autokonzerns Fiat.

          Die Nacht in Kürze

          Boris Johnson spricht sich überraschend für ein neues Atomabkommen mit Iran aus: Trump könne einen „besseren Deal“ aushandeln. Zuvor hatten Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Iran für die Öl-Angriffe in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht.

          Die britische Labour-Partei hat sich gegen eine Kampagne für den Verbleib in der EU entschieden. Damit hat die britische Opposition weiterhin keine klare Brexit-Strategie.

          Während CSU-Politiker Nachbesserungen bei der Flüchtlingsverteilung fordern, begrüßen die Grünen den vereinbarten Notfallmechanismus. Die Oppositionspartei stellt aber noch weitergehende Forderungen an Innenminister Seehofer.

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