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F.A.Z.-Sprinter : Von wegen Kinderkram!

Unser Sprinter-Autor: Sebastian Reuter Bild: Robert Wenkemann

Angela Merkel könnte in Biarritz noch eine tragende Rolle zukommen. Eltern sollten mit ihrem Nachwuchs über einen besonderen Mann sprechen. Und Glück stellt sich manchmal erst spät ein. Was sonst wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Gemeinsames Frühstück, Arbeitsessen, abendliches Bankett, dazwischen noch ein „Familienfoto“ – und natürlich jede Menge Verhandlungen und Diskussionen: Wer als Staats- oder Regierungschef am G-7-Gipfel teilnimmt, hat Tage, die noch strenger durchgeplant als sonst sind. Manche, wie Donald Trump oder Boris Johnson, stehen dabei mehr im Fokus der Aufmerksamkeit als andere. Deutschland, seit mittlerweile 14 Jahren vertreten durch Angela Merkel, spielte bei den Gesprächen am Sonntag zum Beispiel so gut wie keine Rolle, berichtet Julia Löhr aus Biarritz. Das könnte sich heute ändern: Denn bevor der Gipfel am Nachmittag zu Ende geht (ob mit gemeinsamer Abschlusserklärung oder nicht), stehen zunächst die nicht zu verachtenden Themen Klimakrise und Digitaler Wandel auf der Agenda. Außerdem trifft sich die Bundeskanzlerin noch mit dem amerikanischen Präsidenten zu einem Vier-Augen-Gespräch. Was dabei herauskommen wird? FAZ.NET hält Sie auf dem Laufenden. Lesen Sie bis dahin am besten nach, wie die bisherigen Gespräche der Gipfelteilnehmer zu deuten sind. Meine Kollegin Michaela Wiegel hat die Ergebnisse für Sie analysiert.

          Aufsehen erregt überdies eine neue Studie der Universität Heidelberg, wonach Kinder das allgemeine Wohlbefinden ihrer Eltern steigern – allerdings erst nachdem sie ausgezogen sind. Dass sich dieser Prozess einige Jahre hinziehen kann und viel Energie kostet, ist hinlänglich bekannt. Wie sehr Mutter und Vater allerdings von den sozialen Kontakten und der Lebensfreude ihrer Kinder profitieren, wenn die erst einmal selbst Fuß gefasst haben, ist dagegen neu. Doch, die Studie mahnt auch zur Vorsicht: Sollten erwachsene Kinder jemals wieder bei ihren Eltern einziehen, ist zumeist jeglicher positiver Effekt dahin! Diskutieren Sie doch mal mit Ihrem Nachwuchs respektive Ihren Eltern darüber. Denn, dass bei jungen Menschen längst nicht immer alles in Ordnung ist und Erwachsene häufig zu spät darauf reagieren, zeigen diese beiden Beispiele: Im Durchschnitt verlassen 6,5 Prozent der Schüler in Deutschland ohne Abschluss die Schule. Und die Anzahl depressiver Kinder hat sich seit 2005 verdoppelt. Lesen Sie hier und hier was Eltern und der Staat gegen diese schwerwiegenden Entwicklungen tun können und müssen.

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          Sprechen sollten Sie mit Ihren Kindern – wenn Sie schon dabei sind – dann auch einmal über diesen jungen Mann: den Schweden Felix Kjellberg alias Pewdiepie. Pjudiwer? Genau, Pewdiepie. Der 29-Jährige ist seit dem Wochenende der erste Star des Internets, der als Einzelperson mehr als 100 Millionen Abonnenten auf der Videoplattform Youtube hinter sich vereinen kann. Kjellberg filmt sich beim Zocken von Computerspielen, kommentiert deren Verlauf und verdient damit ein Vermögen. Allerdings ist er in der Vergangenheit auch schon durch Antisemitismus und fragwürdige Methoden zur Gewinnung von Fans in die Schlagzeilen geraten. Wenn Sie ihn noch nicht kennen – ihren Neffen, Nichten und dem eigenem Nachwuchs ist der Mann mit Sicherheit ein Begriff. Wie glücklich seine Eltern sind, ist derzeit allerdings nicht bekannt.

          Und sonst? Startet mit den US Open in New York heute das vierte und letzte Tennis-Grandslam-Turnier des Jahres. Beginnen am Mittwoch die Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Und wird Klimaaktivistin Greta Thunberg diese Woche voraussichtlich ihre Atlantiküberfahrt beenden und mit der „Malizia“-Yacht in New York anlegen.

          Die Nacht in Kürze:

          Großbritanniens Premierminister Boris Johnson sieht „realistische Chancen“ auf einen neuen Brexit-Deal mit der EU. Wie er doch noch eine Einigung zustande bringen will, sagt er aber nicht. Stattdessen wiederholt er Drohungen.

          Der kommissarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel will zum 1. Oktober eine Führungsposition beim Bundesunternehmen GIZ übernehmen. Aus der Union gibt es Widerstand. Sie kritisiert „bewusste Provokationen“.

          Die Wälder im Amazonasgebiet brennen jedes Jahr in der Trockenzeit, doch diesmal ist es besonders heftig. Jetzt sucht Brasiliens Bundespolizei nach den Zündlern.

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