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F.A.Z.-Sprinter : Von Notfällen, einem Konflikt und Sanktionen

Unsere Sprinter-Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

In der Notaufnahme sollen künftig nur noch wirklich notleidende Patienten versorgt werden, und Iran hat wohl einen neuen Verbündeten gefunden. Alles, was wichtig ist, im F.A.Z.-Sprinter.

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          Viele Stunden in der Notaufnahme zuzubringen, bevor man von einem Arzt im Krankenhaus behandelt wird? Das kennen wohl viele. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will das ändern und dafür die Notfallversorgung reformieren. Beispielsweise soll in den Krankenhäusern eine erste Einschätzung im sogenannten „integrierten Notfallzentrum“ vorgenommen werden, sodass akute von nicht so dringenden Fällen getrennt werden. Letztere sollen dann an einen ambulanten Arzt überwiesen werden. Auch am Telefon soll unter der Notfallnummer 112 sowie der Nummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes schon eine solche Einschätzung vorgenommen werden. Bislang ist Spahns Entwurf noch in einem sehr frühen Stadium. Erste Konfliktpunkte werden in Berlin aber schon laut, schreibt Wirtschaftskorrespondent Andreas Mihm.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Ein Konflikt ganz anderer Art spitzt sich mit Iran zu. In London hat am Montag das britische Kabinett über Sanktionen gegenüber Iran wegen eines festgesetzten britischen Öltankers beraten und eine europäisch-geführte maritime Schutzmission für den persischen Golf angekündigt. Währenddessen stellt sich Russland in dem Konflikt offenbar auf die Seite Teherans, schreibt F.A.Z.-Politikredakteur Rainer Hermann. Zuvor war ein iranischer Tanker vor Gibraltar gestoppt worden.

          Sex sells? Luxus offenbar auch. Die Aktienkurse von Luxusgüterherstellern wie Louis Vuitton (LVMH), Dior und Estée Lauder haben im ersten Halbjahr jedenfalls jeweils um etwa 50 Prozent zugelegt, schreibt Finanzredakteurin Kerstin Papon. Burberry, Hermès und andere liegen ebenfalls deutlich im Plus. Doch mittlerweile lassen sich die Markenhersteller auch einiges einfallen, um ihre Kunden auch künftig bei der Stange zu halten.

          Und sonst? Wird der neue Parteivorsitzende der Konservativen Partei in Großbritannien vorgestellt; trifft sich der UN-Sicherheitsrat in New York, um über die Lage im Nahen Osten zu beraten; stimmt die französische Nationalversammlung über das Ceta-Freihandelsabkommen mit Kanada ab.

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