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F.A.Z.-Sprinter : Schweiß und Tränen

Unser Sprinter-Autor: Johannes Pennekamp Bild: Robert Wenkemann

Hitze und Sonne könnten bald Baustellen lahmlegen, dem Ehrenamt muss wieder mehr Achtung entgegengebracht werden – und der Weltkonjunktur droht mehr Ungemach. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Reden wir nicht über das Wetter, reden wir über diejenigen, die bei dieser Hitze in der Sonne schuften müssen: Bauarbeiter, Handwerker, Kellner. Menschen wie Syla. Er ist Kranführer, arbeitet in 50 Meter Höhe in einem auf 50 Grad Celsius aufgeheizten Glaskasten. Wie der gebürtige Kosovare das aushält, hat er uns erzählt. Bald könnte es Linderung geben. Denn vielleicht dürfen Syla und bis zu 2,4 Millionen weitere Beschäftigte, die im Freien arbeiten, bald zu Hause bleiben. Genauer: Sie müssen zu Hause bleiben. Und zwar nicht wegen der aktuellen Hitzewelle, sondern wegen des Sonnenscheins im allgemeinen. Am Freitag berät der Bundestag einen Vorschlag zum besseren Arbeitsschutz. Geht der durch, müssen alle Outdoor-Arbeiter erst einmal zur Vorsorgeuntersuchung zum Hautarzt, bevor sie weiterarbeiten dürfen. Und weil das dauern kann, droht Stillstand auf Deutschlands Baustellen, warnen die Spitzenverbände von Handwerk und Bau.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Gestern wurde bekannt, dass Stephan E. den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden hat. Die Ermittlungen laufen weiter. Aber was lehrt dieser politische Mord jetzt schon? Diese Frage beantwortet F.A.Z-Kommentator Reinhard Müller: „So großzügig der Staat in Sachen Freiheit sein muss, so streng muss er die verteidigen, die sich für alle einsetzen, oft im Ehrenamt.“ Wir alle seien dafür verantwortlich, ein Klima zu schaffen, in dem jeder angstfrei ein öffentliches Amt ausüben kann. „Wenn schon Freizeit-Schiedsrichter gefährdet sind, dann ist der Sport bald am Ende. Und wenn sich keine Bürgermeister mehr finden lassen, weil ihr Leib und Leben durch Bürger bedroht werden – dann ist die Republik in Gefahr.“

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          Nicht die Republik ist in Gefahr, aber immerhin die Weltwirtschaft, falls der bevorstehende G-20-Gipfel nicht zur Lösung des Handelskonflikts zwischen China und den Vereinigten Staaten führt. Am Freitag und Samstag treffen sich in Osaka die Staats- und Regierungschefs aus 20 Industrienationen. Alle Augen werden sich bei dieser Veranstaltung auf Donald Trump und Xi Jinping richten. Was der ohnehin schon angeschlagenen Weltkonjunktur droht, wenn sich die beiden Weltmächte nicht annähern, beschreiben unsere Korrespondenten in der heutigen Ausgabe.

          Und noch ein Hör-Tipp: Unser Jurist Constantin van Lijnden beantwortet im Einspruch-Podcast in einer neuen Folge die brandaktuelle Frage, wie weit ziviler Ungehorsam gehen darf.

          Und sonst: Stellt der Bundesinnenminister den Verfassungsschutzbericht 2018 vor; trafen die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten in den Vereinigten Staaten in einem ersten Fernsehduell aufeinander; beginnt auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz in Mecklenburg-Vorpommern das Fusion-Festival, um dessen Sicherheitskonzept es im Vorfeld viele Debatten gegeben hatte.

          Die Nacht in Kürze

          Tschechiens Regierungschef Babis übersteht ein Misstrauensvotum, die Opposition bekam nicht genügend Stimmen zusammen, um ihn zu stürzen.

          Der venezolanische Staatschef Maduro wirft Washington vor, an einem Putschversuch gegen ihn beteiligt zu sein und droht der Opposition mit „unerbittlichem“ Vorgehen. 

          Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA entdeckt ein neues Problem bei der Boeing 737 MAX.

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