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F.A.Z.-Sprinter : Nichts mehr zu machen

Unsere Sprinter-Autorin: Julia Anton Bild: Robert Wenkemann

Es ist vorbei. In Italien hat Regierungspräsident Giuseppe Conte den Rücktritt eingereicht. Boris Johnson besucht Angela Merkel. Und wer ist eigentlich Scholz’ Partnerin im Kampf um den SPD-Vorsitz? All das im Sprinter.

          Basta: Das war’s mit der italienischen Regierung, Ministerpräsident Giuseppe Conte hat gestern seinen Rücktritt vollzogen. Vorher hat der Parteilose aber noch mit Innenminister Matteo Salvini abgerechnet: „Das Verhalten des Innenministers in diesen letzten Tagen offenbart wenig institutionelle Verantwortung und einen gravierenden Mangel an Verfassungskultur.“ Salvini gab sich unbeeindruckt: Er fürchte das Urteil der Italiener nicht. Nun liegt es aber zunächst an Präsident Sergio Mattarella, ob er eine Übergangsregierung beruft oder Neuwahlen ausschreibt. Mein Kollege Nikolas Busse rät in seinem Kommentar zu Ersterem: „Neuwahlen in einem hochverschuldeten Land gerade zu dem Zeitpunkt erzwingen zu wollen, in dem der Haushaltsplan aufgestellt werden muss, ist ein Spiel mit dem Feuer“, schreibt er. Ein Verzicht auf Wahlen würde sicherlich auch viele andere EU-Staaten erleichtern.

          Julia Anton

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Nun ist Italien bekanntlich nicht das einzige Sorgenkind der Europäischen Union. Der nächste Brexit-Termin rückt immer näher. Premierminister Boris Johnson gibt sich in einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk plötzlich doch interessiert an einem Abkommen – und stellt „alternative Vereinbarung“ zum umstrittenen Backstop an der irischen Grenze in Aussicht. In Brüssel und Berlin stieß er damit aber nur auf Unverständnis. Ob er im persönlichen Gespräch mehr Erfolg hat? Heute Abend trifft Boris Johnson in Berlin auf Angela Merkel. Dort sieht man dem Antrittsbesuch mit gedämpften Erwartungen entgegen – in die sich ein Hauch amüsierter Neugierde mischt, wie unsere Korrespondenten berichten.

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          Zumindest bei einem geht es aber voran: Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz hat im Gegensatz zu Stephan Weil eine Partnerin für seine Kandidatur um den Vorsitz der SPD gefunden. Weit suchen musste er nicht: Klara Geywitz wohnt wie Scholz in Potsdam, wo sie derzeit um ihren vierten Einzug in den Brandenburger Landtag kämpft. Bei der Bundespressekonferenz will sich das Duo heute Vormittag offiziell vorstellen, am Abend treten beide gemeinsam in Potsdam auf. Einen ersten Eindruck von der eher unbekannten Geywitz vermitteln Ihnen bis dahin meine Kollegen Reinhard Bingener und Markus Wehner.

          Und sonst: Beginnt in Frankfurt der Prozess gegen den Unternehmer Alexander Falk, der einen Mord an einem Rechtsanwalt in Auftrag gegeben haben soll. Ist der erste Publikumstag auf der Kölner Gamescom. Stellt der Umweltverband Nabu ein Ranking zur Umweltbilanz der Kreuzfahrtschiffe vor. Muss sich Kardinal George Pell in Melbourne in zweiter Instanz wegen sexuellem Missbrauch verantworten. Wird in München der Vorschlag für den deutschen Oscar-Kandidaten bekannt gegeben.

          Die Nacht in Kürze:

          - Der wegen Kindesmissbrauchs verurteilte australische Kardinal George Pell bleibt weiter im Gefängnis. Das bestätigte ein Gericht in Melbourne.

          - Der amerikanische Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen abgesagt. Diese hatte zuvor einem Verkauf Grönlands an die Vereinigten Staaten eine Absage erteilt.

          - Knapp drei Wochen haben europäische Häfen das Anlegen blockiert, nun durfte das Rettungsschiff „Open Arms“ auf Lampedusa an Land gehen. An Bord waren 83 Migranten.

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