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F.A.Z.-Sprinter : Macrons Rente und Putins Brücke

Unser Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Heiligabend steht vor der Tür, doch das stimmt nicht alle milde. Putin eröffnet trotz Protest ein politisch hoch umstrittenes Bauwerk und Macron hat immer noch Ärger mit den Gewerkschaften. Was wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

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          Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bittet sein streiklustiges Volk um etwas Besinnlichkeit zur Weihnachtszeit. Die Gewerkschaften sollten doch bitte Rücksicht auf die Französinnen und Franzosen nehmen, die ihre Lieben an den Feiertagen wiedersehen wollen und auf weitere Streiks verzichten. Um die Arbeiter im Rentenstreit milde zu stimmen, kündigte Macron an, auf seine Präsidenten-Pension komplett verzichten zu wollen. Sein Wunsch wird wohl dennoch nicht erhört, die Mitarbeiter der Bahn wollen auch am Montag den Zugverkehr massiv behindern. Das gilt übrigens auch für die Fernverbindungen von und nach Deutschland. Weihnachten in Paris ist in diesem Jahr also kein gutes Geschenk.

          Cai Tore Philippsen

          Verantwortlicher Redakteur für die Redaktion FAZ.NET

          Zugreisen vom russischen Kernland auf die Krim werden von diesem Montag an wieder möglich sein. Russlands Präsident Wladimir Putin gibt den Bahnverkehr zwischen dem russischen Kernland und der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim frei. Umgerechnet 3,3 Milliarden Euro soll Russlands längste Brücke gekostet haben. Den Protest der Ukraine, zu der die Krim völkerrechtlich gehört, der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten gegen das 19 Kilometer lange Bauwerk hat Putin ignoriert. Die Brücke ist ein in Beton gegossenes Unrecht. Auch in der Ost-Ukraine hat sich die Lage kaum verbessert. Unsere Foto-Reportage zeigt das Leben im Schatten des Krieges.

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          Am Wochenende hat das Sonntagszeitungs-Interview mit SAP-Gründer Hasso Plattner für viel Diskussionsstoff gesorgt. Wenn die Vermögensteuer kommt, will der Milliardär Deutschland verlassen. Doch Plattner sorgt sich nicht nur um sein Geld, er sieht durch die Steuer auch junge aufstrebende Unternehmen in Gefahr. Um die gesellschaftlichen Folgen der rasanten Digitalisierung einzudämmen, schlägt er ein Grundeinkommen vor. Carsten Knop und Patrick Bernau diskutieren in unserem Digitec-Podcast das aufsehenerregende Interview. Hören Sie rein! Gesprächsstoff für das Weihnachtessen ist garantiert.

          Und sonst: Ist Angela Merkel an diesem Montag mit 5144 Tagen länger im Amt als es der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, war. Gibt es an Heiligabend Nieselregen und keinen Schnee. Endete das Fußball-Jahr der Frankfurter Eintracht mit einer Niederlage gegen den Tabellenletzten der Bundesliga Paderborn.

          Die Nacht in Kürze

          Der Fraktionschef der europäischen Christdemokraten, Manfred Weber, warnt die große Koalition davor, die schwarze Null aufzugeben: „Dann brechen in Europa alle Dämme.“

          Die DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert plädiert für „Klimazölle“ gegen Washington. Zwar sei die Kritik an Nord Stream 2 berechtigt, doch die amerikanischen Sanktionen seien „aggressive Mittel von fossilem Energie-Krieg“.

          Überraschend hat der Sozialdemokrat Zoran Milanovic die erste Runde der Präsidentenwahl in Kroatien gewonnen. Die konservative Amtsinhaberin Kolinda Grabar-Kitarovic hofft auf die Stichwahl.

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          Für seine Kampfansage an die Radikalen muss der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen heftige Kritik einstecken. Fraktionschef Alexander Gauland rügt Meuthens Rede als „Verbeugung vor dem Verfassungsschutz“ – dabei müsse die AfD gegen diesen „kämpfen“.

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