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F.A.Z.-Sprinter : Dunkle Wolken am Sommerhimmel

Unser Sprinter-Autor: Bastian Benrath Bild: Robert Wenkemann

In Sachsen wird im Mordfall Daniel H. das Urteil erwartet, und in Paris möchte Boris Johnson weiter Zugeständnisse beim Brexit-Abkommen erwirken. Wie sie dennoch zu einem lockeren Sommertag kommen, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Das Wetter soll in ganz Deutschland schön werden, also kann es eigentlich ein klasse Tag werden. Leider stören die Nachrichten, die heute anstehen dürften, die Spätsommeridylle empfindlich. Denn heute spricht das Landgericht Chemnitz voraussichtlich sein Urteil über einen Mann aus Syrien, der vor fast genau einem Jahr in der sächsischen Großstadt einen Mann aus Deutschland erstochen haben soll. Es sagt einiges, dass dieser Prozess aus Sicherheitsgründen in Dresden stattfindet. Die Tat löste wochenlange Proteste von rechten Gruppen aus – ebenso wie eine Gegenbewegung aus linken und bürgerlichen Kräften, die ihre Stadt nicht als Nazi-Hochburg abgestempelt sehen wollten. Unser Sachsen-Korrespondent Stefan Locke war vor kurzem in Chemnitz und hat ein lesenswertes Porträt über diese Stadt geschrieben, in der Deutschland seinen jüngsten Streit mit sich selbst austrug. Kostprobe: „Man muss jetzt, finde ich, auch mal meine Ängste wahrnehmen, dass ich künftig nicht von Faschisten regiert werden will.“

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Weitere Trübung der guten Laune könnte aus Paris kommen, wohin der neue britische Premier Boris Johnson auf seinem Festlandbesuch heute weitergereist ist. Wie gestern in Berlin will er auch dort Veränderungen am fertig ausgehandelten Brexit-Abkommen erwirken. Angesichts der verhärteten Fronten ist wahrscheinlich, dass Mr. No-Deal-Brexit am 31. Oktober seinen offenkundigen Herzenswunsch erfüllt bekommt – all seiner verbalen Beteuerungen, er wolle am liebsten einen britischen Austritt mit Abkommen, zum Trotz.

          Etwas mehr Freude könnte angesichts der Launentrüber der Welt- und Innenpolitik der zweite Publikumstag der Gamescom in Köln bereiten. Die Videospielemesse ist eine der schönsten Seiten meines Jobs als Digitalredakteur. Ich habe unter anderem mit dem Chef von Europas größtem Videospielkonzern Ubisoft gesprochen – das Interview lesen Sie in den nächsten Tagen in der F.A.Z. Wussten Sie, dass die Deutschen jedes Jahr mehr als dreimal so viel Geld für Videospiele ausgeben, als für alle Tickets zu Bundesligaspielen zusammen? Die Zahl stammt aus unserer großen Videospiel-Infografik, die wir vor einiger Zeit in unserer Digitec-Beilage veröffentlicht haben. Weitere spannende Daten beleuchten wir in unserer regelmäßig erscheinenden Onlineserie „Schneller schlau“. Ende des Eigenwerbungsblocks – ich bitte um Verzeihung und wünsche den Fans unter Ihnen einfach einen Tag fröhlichen Zockens. Die Messe geht noch bis Samstag.

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