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F.A.Z.-Sprinter : Aufhören oder weitermachen?

Unsere Sprinter-Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

Während man sich bei Union und SPD auf eine Fortsetzung der großen Koalition einrichtet, steht in München ein emotionaler Abschied an. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im F.A.Z.-Sprinter.

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          In Berlin hat man den großen Brocken der Grundrente vom Tisch. Union und SPD stellen sich nun auf eine Fortsetzung ihrer Koalition ein. „Ich will, dass diese Koalition Erfolg hat“, sagt Carsten Linnemann (CDU) im Gespräch mit der F.A.Z. Die Parteien sollten sich nach ihren Parteitagen „hinsetzen, den Koalitionsvertrag überarbeiten und festlegen, wie sie das Land voranbringen können“, fordert der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion. Mit Blick auf das veränderte wirtschaftliche und weltpolitische Umfeld „brauchen wir ein Update für die Groko – mit neuen Ideen, neuen Verabredungen und mit einem neuen Geist“, sagt er. Über neue Ideen, wie man Deutschland voranbringen kann, wird es am Wochenende auch auf dem Parteitag der Grünen in Bielefeld gehen. Die wollen für mehr als den Klimaschutz stehen – sie wollen die SPD als traditionelle linke Volkspartei für die Arbeitnehmer ablösen, schreibt Julia Löhr, die sich die Tagesordnung schon angeschaut hat.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Eine Tagesordnung hat auch der Termin, der heute Abend in München ansteht. Ein Punkt wird dabei allerdings besonders tragend und womöglich auch emotional sein. Mehr als 10.000 Mitglieder des FC Bayern München werden zur Jahreshauptversammlung erwartet, ist es doch die letzte für den langjährigen Klubpräsidenten Uli Hoeneß, „dem letzten Patriarchen“, wie Christian Eichler kommentiert. Viele werden kommen, um ihm zu huldigen. Hoeneß hat aus dem FC Bayern schließlich eine globale Marke gemacht. Die nackten Zahlen sprechen für ihn: Zwölf Millionen D-Mark betrug der Umsatz, als Jungmanager Hoeneß 1979 sein Büro bezog – heute setzt der Klub mehr als das Hundertfache um. Wird es derselbe Verein bleiben?, fragt Kollege Eichler.

          Reden wir über Geld. Wo haben Sie Ihr Girokonto? Sparkasse, Deutsche Bank oder vielleicht bald bei Google? Hiesige Banken suchen in einem andauernden Niedrigzinsumfeld nach einem Geschäftsmodell, das derzeit nicht zufällig in weiteren Fusionsphantasien mündet, wie Inken Schönauer kommentiert. Und während der Druck auf die konventionellen Geldinstitute weiter steigt, nutzen Technologiekonzerne diese Lücke. Google will künftig Girokonten anbieten, und Facebook stellte jüngst einen Bezahldienst vor. Was dahinter steckt, beschreiben meine Kollegen Franz Nestler, Philipp Krohn und Roland Lindner.

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          Und sonst? Trifft sich der Ministerrat der Finanz- und Wirtschaftsminister der EU (Ecofin) zu Haushaltsfragen in Brüssel, versammelt sich die SPD zum außerordentlichen Landesparteitag in Potsdam und empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Félix Antoine Tshisekedi.

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          Der Wintereinbruch in Frankreich hat es in sich. Im Südosten des Landes sitzen Tausende Menschen im Dunkeln – auf vielen Straßen geht gar nichts mehr. Ein Mann ist von einem Baum erschlagen worden.

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