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F.A.Z.-Newsletter : Wer macht das Rennen in der CDU?

Unser Newsletter-Autor: Carsten Knop Bild: Robert Wenkemann

Die CDU lädt zu ihrem Parteitag ein, Peter Altmaier versprüht Optimismus, und die Kanzlerin möchte früher mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.

          2 Min.

          Heute geht es los: Die CDU lädt zu ihrem schon 33. Parteitag ein, aber es wird der erste sein, der vollständig digital abgehalten wird – von ein paar Kandidaten, Kameraleuten und sonstigen Helfern in Berlin einmal abgesehen. Zunächst wird die scheidende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer um 18 Uhr eine Rede zu ihrem Abschied halten. Wer das Gespräch mit ihr in der F.A.Z. gelesen hat, würde sich nicht wundern, wenn damit nach der Bundestagswahl auch ein Abschied aus der Berliner Politik insgesamt verbunden wäre. Richtig spannend wird es dann am Samstag. Dann steht die Wahl zum neuen Vorsitzenden auf dem Programm. Armin Laschet? Friedrich Merz? Norbert Röttgen? Es wird einen Sieger geben, der Blick in unsere laufende Berichterstattung auf FAZ.NET wird sich lohnen.

          Optimismus von Altmaier

          In jedem Fall weiß die CDU schon vorher genau, wie es um die deutsche Wirtschaft in Zeiten von Corona bestellt ist. Die Antwort: Es könnte schlimmer sein, auch wenn es schlechter als erwartet ist. Jedenfalls hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die nicht unberechtigte Hoffnung, dass das Minus von 5 Prozent in der Wirtschaftsleistung, das für 2020 zu Buche steht, ein Ausrutscher bleibt. Deshalb verbreitetet er Optimismus: „Wir wollen, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr wieder wächst – vielleicht etwas weniger stark als erhofft.“ Ein interessanter Aspekt dabei: Altmaier rechtfertigte sich gegen Kritik, die Auszahlung der Hilfen für die Wirtschaft komme zu langsam voran. Dass im Rahmen der Überbrückungshilfe nur ungedeckte Fixkosten ausgeglichen werden, sei den Steuerberatern seit dem 20. Oktober bekannt gewesen. 75 Milliarden Euro an Krediten, Bürgschaften, Zuschüssen und Eigenkapitalhilfen seien der Wirtschaft schon zugutegekommen.

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          So viele Corona-Tote wie nie

          Wirkung und Abrufbarkeit der Hilfen wird ein jeder der Betroffenen vielleicht etwas anders bewerten, aber über diese traurige Nachricht lässt sich nicht streiten: Am Donnerstag hat die Zahl der ans Robert-Koch-Institut gemeldeten Corona-Todesfälle einen Höchststand erreicht. Innerhalb eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter 1244 neue Todesfälle. Das ist kein gutes Management mehr. Vor allem in den Alten- und Pflegeheimen läuft es nicht so, wie es sollte. Jetzt soll dort die Bundeswehr helfen. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel will schon kommende Woche und nicht erst wie geplant am 25. Januar mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

          Und sonst: Muss sich ein 32 Jahre alter Mann nach seiner tagelangen Flucht im Schwarzwald im vergangenen Juli nun wegen Geiselnahme verantworten. Der Angeklagte soll vier Polizisten entwaffnet und bei seiner Festnahme einen Beamten verletzt haben. Spielt im Rahmen der Handball-Weltmeisterschaft Deutschland gegen Uruguay. Und die Bundesliga geht nach den interessanten DFB-Pokalspielen in dieser Woche wieder ganz normal weiter, sogar mit dem Spitzenspiel Union Berlin gegen Bayer Leverkusen.

          Die Nacht in Kürze:

          Der künftige amerikanische Präsident Joe Biden will ein neues Corona-Hilfspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (knapp 1,6 Billionen Euro) auflegen.

          Bei einem Erdbeben in Indonesien sind mehrere Krankenhäuser eingestürzt und mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

          Der Präsident der Bundesärztekammer fordert vom Gesetzgeber, die Sterbehilfe endlich neu zu regeln.

          Ein Engländer hat in Sri Lanka nach der Verschiebung eines Cricket-Spiels zehn Monate lang auf den Nachholtermin gewartet – und das Match dann wegen der Corona-Pandemie nicht besuchen dürfen.

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