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F.A.Z.-Newsletter : Monate und Jahre, die vergehen

Unser Autor: Sebastian Reuter Bild: Robert Wenkemann

Die Debatte über bevorstehende Lockerungen des Kontaktverbots läuft – doch bis das Reisen wieder normal wird, ist es noch ein sehr weiter Weg. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

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          Diese Nachricht hatte es in sich: Der Lufthansa-Konzern verkleinert seine Flotte maßgeblich, indem er Flugzeuge stilllegt und den Betrieb seiner Tochter Germanwings komplett beendet. Es war allerdings nicht der reine Fakt der notwendigen Sparmaßnahmen der Lufthansa, der nachdenklich machte – sondern die Begründung des Vorstands: Denn aufgrund der Corona-Pandemie wird es Monate dauern, bis Reisen wieder ohne Einschränkungen möglich sein werden. Und es könnten Jahre vergehen, bis die Nachfrage nach Flugreisen wieder dem Niveau von vor der Corona-Zeit entsprechen. Nun ist es zwar wohl keine schlechte Nachricht, dass in Zukunft vielleicht weniger unnötig und schamlos hin und her geflogen wird. Dass wir uns allerdings nicht nur bis Ende April oder vielleicht bis zum Sommeranfang gedulden müssen, bis alles wieder ist wie noch in der Vergangenheit, dürfte noch lange nicht bis zu allen vorgedrungen sein.

          Darüber, wie eine mögliche Lockerung der derzeit noch bis zum 19. April dauernden Einschränkungen im öffentlichen Leben aussehen könnte, fordert nun auch der Ethikrat eine „öffentliche Diskussion“ und ermahnt die Politik zu mehr Abwägung – zwischen den Gründen für weiter bestehende Kontaktverbote und den damit verbundenen Konsequenzen für viele Bürger. Jasper von Altenbockum analysiert in seiner Leitglosse, warum die Frage nach den Folgen der Freiheit der Gesunden für die Risikogruppen richtig gestellt ist. Eine mögliche entscheidende Rolle bei der Beantwortung könnten neue Erkenntnisse in der Debatte um das Für und Wider einer Maskenpflicht bringen. Meine Kollegen Sibylle Anderl und Joachim Müller-Jung aus der Wissenschaftsredaktion stellen in der neuesten Ausgabe ihres Podcasts die neuesten wissenschaftlichen Befunde dazu vor.

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          Über das mögliche Vorgehen und die Finanzierung des ökonomischen Wiederaufbaus nach der Corona-Krise berieten am Dienstagabend auch die EU-Finanzminister in einer Videokonferenz. Auch nach stundenlangen Verhandlungen ist bis heute morgen kein Ergebnis verkündet worden. Werner Mussler berichtet, warum das virtuelle Treffen schon gar nicht gut los ging und stellt fest: Kein Corona-Hilfsinstrument ist sofort einsatzbereit – umbenannte Eurobonds würden sogar Jahre brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten. Wo das Geld für die derzeit am meisten leidenden EU-Länder herkommen soll und was es bewirken könnte, bespricht mein Kollege Andreas Krobok im „Podcast für Deutschland“ zudem mit der Leiterin des Goethehauses in Rom, Maria Gazzetti, sowie dem Wirtschaftsweisen Lars Feld.

          Und sonst? Ist es am Dienstag in der F.A.Z.-Redaktion zum Ausfall eines unserer wichtigsten Systeme gekommen, weswegen es heute zu Lieferausfällen der gedruckten Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommt. Wir bitten um Entschuldigung und bieten stattdessen eine Notausgabe unserer Multimedia-Ausgabe an, die die wichtigsten Nachrichten des gestrigen Tages noch einmal zusammenfasst. Selbstverständlich finden Sie die aktuelle Berichterstattung in gewohnter Qualität auf FAZ.NET.

          Die Nacht in Kürze

          Nach langem Zögern ruft in Japan Premier Abe den Notstand aus. Zugleich kündigt er ein riesiges Konjunkturprogrogramm an.

          Donald Trump droht der WHO mit einem Stopp der Zahlungen. In Amerika sterben derweil in 24 Stunden fast 2000 Menschen.

          Haft statt Hausarrest: Brasiliens Ex-Weltfußballer Ronaldinho darf in Paraguay gegen eine hohe Kaution das Gefängnis verlassen.

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          Das SAP-Logo steht auf der Fassade der Konzernzentrale in Walldorf.

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          Mehr Umsatz, mehr Gewinn – SAP kam trotz Coronavirus-Auswirkungen überraschend gut durch das zweite Quartal. Ein Bereich entwickelte sich besonders gut.

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