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F.A.Z.-Newsletter : Kann es Laschet mit Putin aufnehmen?

Unser Autor: Jasper von Altenbockum Bild: Robert Wenkemann

Laschet verliert wieder an Boden, Röttgen vermisst den Wettbewerb, und Söder ist einen Kopf größer als Putin. Was sonst noch wichtig ist, steht im Newsletter für Deutschland.

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          Kaum hatte Armin Laschet etwas Boden gut gemacht, da droht er ihn schon wieder zu verlieren. Der Besuch eines Festkonzerts in Sachsen mit 2000 Leuten wird die Karnevalisten in seiner Heimat aufhorchen lassen. Was hilft da der Hinweis, dass die Corona-Welt in Sachsen ganz anders aussieht als die in Nordrhein-Westfalen? Stefan Locke hat den Besuch des CDU-Politikers verfolgt.

          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

          In der Innenpolitik konnte Laschet bislang nur mühsam oder gar nicht punkten. Wie wäre es mit Außenpolitk? Heute ist er beim französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. Laschet trifft ihn als deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten. Aber wahrscheinlich geht es nicht um Kultur, sondern um Russland, Nawalnyi und die Gaspipeline. Norbert Röttgen und Friedrich Merz, die Konkurrenten Laschets um den CDU-Vorsitz, waren da bislang sehr viel eindeutiger. Beide sind für einen Stopp von Nord Stream 2, um den russischen Umgang mit Alexej Nawalnyi zu sanktionieren, Laschet nicht.

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          Das führt zur Frage: Könnte es Laschet mit Putin aufnehmen? Von einem CDU-Vorsitzenden, der Kanzler werden will, müsste man das doch eigentlich erwarten dürfen. Schon länger gehört es deshalb zum Was-wäre-wenn und Man-stelle-sich-vor, die Napoleons der Union, Armin Laschet und Markus Söder, neben den Kremlherrn zu stellen. Für Laschet macht es die Sache nicht leichter, dass dabei vor allem die Phantasie der Söder-Anhänger angeregt wird.

          Norbert Röttgen vermisst im Interview mit der F.A.Z. etwas ganz anderes: den inhaltlichen Wettbewerb zwischen den drei Bewerbern. Der findet derzeit auf ganz andere Weise statt: Der Wettbewerb besteht darin, den einen oder anderen in einem Fettnapf zu erwischen. Nebenbei: Röttgen hat offenbar schon eine Frau als Generalsekretärin gefunden. Den Namen verrät er natürlich noch nicht.

          Und sonst? Beginnt vor dem Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Terrorvereinigung „Gruppe Freital“. Wird im Berliner Clan-Prozess die Zeugenaussage des Rappers Bushido fortgesetzt. Wird die Anhörung zu einem Auslieferungsantrag der amerikanischen Justiz für Wikileaks-Gründer Julian Assange fortgesetzt (sie war wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden). Trifft sich in Berlin die „Zukunftskommission Landwirtschaft“ der Bundesregierung zum ersten Mal. Kehrt die Viermastbark „Peking“ nach 88 Jahren in den Hamburger Hafen zurück.

          Die Nacht in Kürze:

          Novak Djokovic disqualifiziert: Weil er unbeabsichtigt eine Linienrichterin am Hals traf, ist der Weltranglistenerste bei den US Open ausgeschieden.

          Boris Johnson droht der EU mit einem No-Deal-Brexit. Wenn die Übergangsphase ohne neues Abkommen auslaufe, sei das für Großbritannien auch kein Problem.

          Neue Spuren im Fall der „NSU 2.0“-Drohschreiben: Auch Polizisten und Hamburg und Berlin haben unberechtigt Personendaten abgerufen.

          Tschechischer Oscarpreisträger stirbt mit 82: Regisseur Jiri Menzel war Teil der „neuen Welle“, die mit dem Ende des Prager Frühlings Probleme bekam.

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          Sich über Friedrich Merz zu empören, ist leicht. Er ähnelt einem SUV zwischen lauter Volkswagen Golfs – und ist die Anti-Greta, der Inbegriff des alten weißen Mannes. Alles Vorurteile? Wir haben alte Weggefährtinnen gefragt.

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