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F.A.Z.-Newsletter : In München ist die Party vorbei

Unsere Autorin: Jessica von Blazekovic Bild: Robert Wenkemann

München erlässt eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone und die EU-Kommission will Kryptowährungen regulieren. Was sonst noch wichtig ist, erfahren Sie im Newsletter für Deutschland.

          3 Min.

          In München hat es sich ausgefeiert, und das in zweifacher Hinsicht: Nicht nur steuert die bayerische Hauptstadt auf das zweite Wochenende ohne ihre geliebte Wiesn zu – den Schmerz darüber kann wohl nur die miese Wettervorhersage und die Tatsache lindern, dass sich dadurch wenigstens niemand über überfüllte Zelte am traditionellen „Italiener-Wochenende“ aufregen muss. Zusätzlich gelten von heute an deutlich strengere Corona-Vorschriften, die auch viele alternative Feierpläne zunichte machen werden: Etwa eine Maskenpflicht für den Bereich der Fußgängerzone in der Münchner Altstadt – worunter auch der unter Bier- und Weintrinkern beliebte Viktualienmarkt fällt. Außerdem gibt es verschärfte Obergrenzen für die Zahl der Gäste auf Feiern oder bei Restaurantbesuchen. Und auch die Bundeshauptstadt ist von derartigen Maßnahmen nicht weit entfernt: Wie der „Tagesspiegel“ am Mittwoch berichtete, droht Berlin wegen stark steigender Infektionszahlen erstmals seit Beginn der schrittweisen Lockerung verhängter Corona-Maßnahmen eine Verschärfung der Regeln. Wie Österreich mit dem heftigen Anstieg der Corona-Infektionen umgeht (kleiner Spoiler: der Opernball wird abgesagt!), weiß unser Korrespondent in Wien, Stephan Löwenstein.

          Jessica von Blazekovic

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Auch wenn das Coronavirus zunächst vor allem Virologen beschäftigt, ist die Pandemie freilich auch ein Fall für die Ökonomen dieser Welt – schließlich zieht die Krise massive wirtschaftliche Folgen nach sich. Wie das aktuelle F.A.Z.-Ökonomen-Ranking zeigt, ist gerade in Zeiten von Corona wirtschaftspolitischer Rat gefragt. Wie geht man mit der Corona-Krise wirtschaftlich um? Wie kann der Staat die Konjunktur stabilisieren? Die Aufsteiger dieses Jahres – etwa der Zürcher Verhaltensökonom Ernst Fehr oder auch Michael Hüther, der Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) – können darauf Antworten geben. Deutlich wird in der Erhebung aber auch, dass Männer in der Volkswirtschaft weiterhin den Ton angeben, während Frauen im Hintergrund bleiben. Meine Kollegin Maja Brankovic findet das schade, denn prominentere weibliche Stimmen täten der wirtschaftspolitischen Debatte in ihren Augen gut. Ihre klare Forderung: „Frauen, mischt euch ein!“

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          Einmischen will sich auch die EU-Kommission, und zwar in das elektronische Bezahlen. An diesem Donnerstag will sie einen Vorschlag zur Regulierung von Kryptowährungen vorlegen, der auch Facebook interessieren dürfte, das mit Libra ein eigenes Projekt auf diesem Gebiet verfolgt. Außerdem hat sich die Kommission eine Strategie für einheitlichere Zahlungsmethoden für den stationären und den Online-Handel in Europa überlegt. Die geplanten Neuerungen dürften viele Verbraucher betreffen – die Pläne sind allerdings erst im Anfangsstadium.

          Und falls Sie sich für amerikanische Politik interessieren, die wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl so spannend wie nie zuvor ist, empfehle ich Ihnen die aktuelle Folge unseres F.A.Z. Podcasts für Deutschland: Mit dem Tod der Richterin Ruth Bader Ginsburg ist ein Sitz im Supreme Court frei, das oberste Gericht in den Vereinigten Staaten. Für viele Jahre könnte es nun eine konservative Mehrheit geben. Was bedeutet das für die Wahl? Hören Sie rein!

          Und sonst?

          Finden Warnstreiks im öffentlichen Dienst mit Kundgebungen unter anderen in Hamburg und in Berlin vor dem Bundesfinanzministerium statt. Veröffentlicht die Europäische Zentralbank ihren Wirtschaftsbericht. Findet die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz heute ihren Abschluss. Soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von Rocket Internet über den geplanten Rückzug des Digitalkonzerns von der Börse entschieden werden. Fällt der EuGH sein Urteil zur Auslieferung von Unionsbürgern an Drittstaaten.

          Die Nacht in Kürze

          In Amerika sind bei Anti-Rassismus-Protesten in Louisville zwei Polizisten angeschossen worden.

          In Belarus haben in Reaktion auf die unangekündigte Vereidigung Lukaschenkas Tausende gegen den Machthaber Lukaschenka demonstriert. Die Sicherheitskräfte gingen mit Gewalt gegen die Demonstranten vor.

          Donald Trump will sich für den Fall seiner Niederlage bei der Wahl im November nicht auf eine friedliche Machtübergabe festlegen. Der Präsident hatte mehrfach vor Wahlbetrug gewarnt.

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