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F.A.Z.-Newsletter : Fußballerische Offensive, präsidialer Ausfall, rätselnde Ärzte

Unser Newsletter-Autor: Carsten Knop Bild: Robert Wenkemann

In der Bundesliga wirft das Spitzenspiel zwischen Bayern und Dortmund seine Schatten voraus und in Brasilien sorgt Präsident Bolsonaro für Fassungslosigkeit bei vielen Landsleuten. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

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          Dortmund gegen Bayern – das ist das Duell zweier entfesselter Offensivabteilungen, und ich freue mich darauf. Auch ohne Fans im Stadion. Morgen muss man zusehen, pünktlich das (Home-)Office zu verlassen, denn der Anpfiff ist am Dienstag um 18:30 Uhr (wer es nicht pünktlich schafft, dem empfehle ich den F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga). Hoffentlich wird das Spiel spannend; es wäre schön, wenn auch die Meisterschaft es noch einmal werden würde, gerade in diesen tristen Corona-Tagen. Im Sportressort ist von unserem Kollegen Christian Eichler zu lesen, dass Münchens Trainer Hansi Flick seinem Team nach dem 5:2 gegen Frankfurt am vergangenen Wochenende aber einen Sicherheitsgurt anlegen möchte. Was soll das nur wieder heißen? Bevor wir es sehen, können wir es lesen.

          Brasilien ist ja eigentlich auch ein Fußballland, hat jetzt aber wirklich ganz andere Sorgen. Einen Teil des Dramas kann man sich jetzt in einem Video ansehen. Darin fordert Präsident Jair Bolsonaro die Bewaffnung der Bevölkerung und beleidigt Gouverneure als „Stück Scheiße“. Sein Bildungsminister will die Richter des Obersten Gerichtshofes und andere „Penner“ hinter Gittern sehen. Der Umweltminister regt eine Deregulierung im Umweltschutz an, solange die Corona-Krise die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehe. Und der Wirtschaftsminister fordert einen von China finanzierten „Marshall-Plan“ für alle von der Pandemie betroffenen Länder. Das sind nur einige Beispiele aus der Kabinettssitzung vom 22. April, deren Aufzeichnung am Freitag vom Obersten Gericht freigegeben wurde. Viele Brasilianer sind fassungslos, beobachtet wird das Geschehen für Sie und uns von Tjerk Brühwiller in São Paulo.

          Bolsonaro ist der klassische Fall eines Populisten, der das Virus unterschätzt hat, weil er dachte, alles zu wissen. So etwas soll es auch in Nordamerika geben. Ärzte hingegen überrascht das Virus bis heute – und die Politiker haben die Aufgabe, die richtige Schneise aus Lockerungen und Regeln durch den Erkenntnisdschungel zu schlagen. Rüdiger Soldt, unser landespolitischer Korrespondent in Stuttgart, hat in exakt diesem Spannungsfeld recherchiert. Es gibt dabei übrigens Dinge, die als gesichert gelten können: Enge Räume, Bars und Diskotheken bleiben noch lange Zeit problematische Orte. Wie immer geht es auch hier um eine Frage der Dosis. Wenn Menschen mit einer hohen Virusmenge infiziert werden, wird es ernst. Aber wenigstens gegen solche Masseninfektionen sollte sich doch dauerhaft etwas tun lassen. Besucher eines Baptisten-Gottesdienstes in Frankfurt haben die Vorsicht vor solchen zu großen Veranstaltungen auf zu engem Raum wohl nicht beachtet. Die Lage bleibt unübersichtlich – und nichts für Vereinfacher.

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          Und sonst? Urteilt nach fast fünf Jahren erstmals der Bundesgerichtshof über den Dieselskandal. Beginnt der Prozess gegen sechs Männer, die als mutmaßliche Mitläufer rechtsextremen Terror-Vereinigung „Revolution Chemnitz“ angeklagt sind. Verhandelt das Thüringer Verfassungsgericht, ob Mütter, die Abgeordnete sind, ihre Kinder in den Landtagsplenarsaal mitnehmen dürfen.

          Die Nacht in Kürze:

          Hongkongs letzter britischer Gouverneur hat deutliche Kritik an Chinas geplantem Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone geäußert. Das Thema solle laut Chris Patten auf die Agenda des G-7 Gipfels.

          Die Kritik an Boris Johnson reißt nicht ab: Nachdem der britische Premier die Lockdown-Verstöße seines Chefberaters verteidigt hatte, gerät er nun selbst in die Schusslinie.

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