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F.A.Z.-Newsletter : Französische Tristesse am Nationalfeiertag

Unser Autor: Johannes Pennekamp Bild: Robert Wenkemann

Am wichtigsten Feiertag des Landes will Emmanuel Macron das französische Volk nach dem Corona-Chaos wieder hinter sich bringen. Wie er das schaffen will und was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.

          2 Min.

          Die Corona-Krise macht selbst vor diesem nationalen Heiligtum keinen Halt: Der 14. Juli, der französische Nationalfeiertag, wird heute völlig anders aussehen als sonst. Die traditionelle Militärparade auf den Champs-Élysées fällt aus, es gibt auch keine besonders spektakuläre Bergankunft bei der Tour de France, die findet nämlich auch nicht statt. Trotzdem steht das westliche Nachbarland heute im Blickpunkt: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der trotz seiner Regierungsumbildung tief in der Krise steckt, gibt ein mit Spannung erwartetes TV-Interview. Er wird seinem Wahlvolk erklären müssen, wie er nach dem chaotischen Krisenmanagement wieder Vertrauen aufbauen will. Am Montag hat er dafür zumindest einen ersten Schritt getan. Die französische Regierung wird 7,5 Milliarden Euro zusätzlich in das staatliche Gesundheitswesen stecken. Geplant sind auch 15.000 neue Stellen in den Kliniken, berichtet unsere Frankreich-Korrespondentin Michaela Wiegel. Ob das reicht, für den Stimmungsumschwung?

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Der Staatspräsident steht auch in unserem östlichen Nachbarland im Mittelpunkt. Wie jetzt feststeht, wird das alte auch das neue Staatsoberhaupt sein. Der von der Regierungspartei PiS unterstützte Andrzej Duda erhielt in der entscheidenden Stichwahl rund 51 Prozent der Stimmen. Was davon zu halten ist? „Die nationalkonservative Regierungspartei PiS hat nun mit dem Votum für ihren Kandidaten Andrzej Duda im Rücken drei Jahre Zeit bis zur nächsten Parlamentswahl, um ihren Umbau Polens in einen autoritären Staat fortzusetzen“, kommentiert Osteuropa-Fachmann Reinhard Veser. Die Ankündigung führender PiS-Politiker während des Wahlkampfs, nach einem Sieg werde man bei den Medien „Ordnung“ schaffen, lassen Schlimmes befürchten. Wenn Sie noch mehr zu diesem Thema wissen wollen, dann empfehle ich den Podcast für Deutschland.

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          Am Ende noch eine gute Nachricht für alle, die in den vergangenen Wochen das Arbeiten von zu Hause aus lieben gelernt haben: Das Homeoffice war kein Strohfeuer. Mehr als jedes zweite Unternehmen will auch nach Corona verstärkt aus den eigenen vier Wänden heraus arbeiten lassen, zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts, über die wir berichten. Kleiner Wermutstropfen: Nicht jeder, sondern nur 56 Prozent aller Beschäftigen, können grundsätzlich ihren Job von zuhause machen: Es sind vor allem die Besserverdienenden und Akademiker, sie leben häufiger in Westdeutschland als im Osten.

          Und sonst? Soll in Washington das Enthüllungsbuch von Trump-Nichte Mary erscheinen. Empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz vor dem nächsten EU-Gipfel den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Findet die Hauptversammlung des Autozulieferers Continental statt, bei dem kürzlich eine Razzia wegen des Dieselskandals stattgefunden hat.

          Die Nacht in Kürze

          Bei grüner Regierungsbeteiligung im Bund soll das Tempolimit kommen: Parteichef Habeck legt sich fest auf Tempo 130 flächendeckend.

          Weniger Abschiebungen wegen Corona: Weil viele Länder ihre Grenzen geschlossen halten, ist die Zahl der Rückführungen aus Deutschland auf weniger als die Hälfte gesunken.

          Kalifornien macht Lockerungen rückgängig:
          Zurück auf Shutdown heißt es im bevölkerungsreichsten amerikanischen Bundesstaat wegen der vielen Neuinfektionen.

          Hunderte Unis und mehr als ein Dutzend Bundesstaaten klagen gegen Washington: Sie wollen nicht, dass ausländische Studenten ausreisen müssen, wenn es nur noch Online-Kurse gibt.

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