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F.A.Z.-Newsletter : Die Macht der Bilder und eine historische Reise

Unser Autor: Sven Astheimer Bild: Robert Wenkemann

Der Brand im Flüchtlingslager Moria ruft die Reform des EU-Asylrechts auf den Plan und Israels Ministerpräsident Netanyahu reist heute in die Arabischen Emirate. In Deutschland könnte bald ein Transrapid fahren. Der F.A.Z.-Newsletter.

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          Fünf Jahre sind seit der Flüchtlingskrise vergangen und noch immer spaltet das Thema Europa. Dabei geht es nach dem Brand im griechischen Lager Moria eigentlich nur um einige Zehntausend Menschen, und die Frage, welches EU-Mitgliedsland wie viele davon aufnehmen kann und will. Doch seit damals wissen die Politiker um die Macht der Bilder und Symbole. Deshalb weigert sich auch Griechenland strikt, Flüchtlinge von den Inseln auf das Festland ziehen zu lassen. Athen fürchtet die Botschaft, dass es sich wieder lohnt auf die Inseln zu kommen, analysiert unser Südosteuropa-Korrespondent Michael Martens in seinem Leitartikel. Und auch Deutschland tut sich schwer. Zwar ist Bundeskanzlerin Angela Merkel bereit, einen „substantiellen Beitrag“ zur Linderung des humanitären Leids zu leisten. Vor konkreten Zahlen und Maßnahmen schreckt Berlin aber noch zurück. Bloß keine nationalen Alleingänge mehr. Wie gut, dass mit Ursula von der Leyen eine enge Vertraute der Kanzlerin an der Spitze der EU-Kommission steht. Das ehemalige Kabinettsmitglied kündigte an, die Vorschläge zur Reform des EU-Asylrechts vorzuziehen. Die Zeit drängt.

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Ausgerechnet das kleine Israel hat sich zum Hotspot der Corona-Infektionen entwickelt, rechnet man die neuen Fälle auf die Zahl der Einwohner um. Zum zweiten Mal musste die Regierung nun den landesweiten Lockdown ausrufen. Damit hat sie sich dem Druck der Rabbis gebeugt, wie unser Korrespondent Jochen Stahnke berichtet. Nur einer darf noch unbeschränkt reisen: Premierminister Benjamin Netanyahu. Der flog nach einem kurzen Statement ab nach Washington. Dort will er heute Geschichte schreiben und mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Vereinbarung zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen unterzeichnen. Da muss auch mal das Virus warten.

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          Und dann ist da ja noch der Transrapid. Jene Magnetschwebebahn, mit der ein deutsches Konsortium einst die Metropolen dieser Welt verbinden wollte, von der aber neben der Referenzstrecke in Schanghai nur die Erinnerung an die legendäre Rede des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber zu einer möglichen Anbindung des Münchner Flughafens überlebt hat. Nun will der Baukonzern Max Bögl mit einer Art Transrapid light einen neuen Anlauf nehmen. Die Zeit sei reif für die Technologie, findet Unternehmenschef Stefan Bögl. Unserem Münchner Korrespondenten Rüdiger Köhn verriet er nicht nur, wie der neue TSB funktioniert und wann er zum ersten Mal im Einsatz kann, sondern auch welche Strecke in Frage kommt. Man ahnt es schon …

          Und sonst: gibt es in Berlin einen Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Zentralrats der Juden. Beginnt in Den Haag die Verhandlung vor dem Internationalen Gerichtshof zu den amerikanischen Sanktionen gegen Iran. Gibt in Wiesbaden das Statistische Bundesamt eine Einschätzung, wo die deutsche Wirtschaft im Corona-Jahr 2020 steht.

          Die Nacht in Kürze:

          In einer ersten Abstimmung hat sich allen Warnungen zum Trotz eine deutliche Mehrheit im britischen Unterhaus für das umstrittene Binnenmarktgesetz von Premier Boris Johnson ausgesprochen.

          Bill Gates rechnet mit mehreren Corona-Impfstoffen im ersten Quartal 2021. Die nächste Herausforderung sieht er in der Massenherstellung und gerechten Verteilung der Seren.

          Das UNHCR fordert von Deutschland und der EU umgehende Hilfe für die Flüchtlinge aus Moria. Bundeskanzlerin Merkel strebt eine Entscheidung über eine Aufnahme von Migranten bis Mittwoch an.

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