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F.A.Z.-Newsletter : Die Kanzlerin in Davos

Unser Newsletter-Autor: Carsten Knop Bild: Robert Wenkemann

Mehr als vierzig Staatsoberhäupter kommen heute in die Gedenkstätte Yad Vashem, um an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zu erinnern. Das und mehr steht heute im Newsletter für Deutschland, dieses Mal wieder aus Davos.

          2 Min.

          Liebe Leserinnen, liebe Leser,

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          in einem Hintergrundgespräch in Davos hat Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, das Thema Donald Trump nur noch kurz abgehandelt. Im Kopf hatte sie vor allem ihre eigenen Vorhaben (Klima, Digitalisierung), aber auch das nächste Reiseziel. Noch am Abend am Mittwoch ist sie aus der Schweiz nach Israel aufgebrochen. Die Reise führt sie zum „Welt-Holocaust-Forum“ in Jerusalem, das heute zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor fünfundsiebzig Jahren veranstaltet wird. Mehr als vierzig Staatsoberhäupter kommen in die Gedenkstätte Yad Vashem. Sprechen werden unter anderen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sowie die Präsidenten Russlands und Frankreichs. Im Hintergrund aber ist noch sehr viel mehr los: Da geht es um Polen und Russland – und so manchen Misston. Jochen Stahnke, unser politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv, kennt die Hintergründe.

          Gut, am amerikanischen Präsidenten kommt man dennoch nicht vorbei, auch wenn von der Leyen die Dinge nicht überbewertet sehen wollte. Kurz vor seiner eigenen Abreise aus Davos hatte Trump den Europäern nämlich noch schnell „sehr hohe Zölle“ auf Autos und andere Güter für den Fall angedroht, dass kein neues Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zustande kommt. Unser Wirtschaftsherausgeber Gerald Braunberger hat gehört, was Trump und seine Entourage sonst noch gesagt haben. Von der Leyen selbst hat den Namen Trumps in ihrer eigenen Rede nicht mit einem Wort erwähnt, wohl aber sehr deutlich vermittelt, wo die Unterschiede zwischen den Vereinigten Staaten und Europa derzeit liegen – bei aller Freundschaft, selbstverständlich.

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          Heute wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in Davos sein, was sie von 14:45 Uhr an zu sagen haben wird, werden Sie natürlich im Livestream auf FAZ.NET verfolgen können – und die Berichte und Analysen kurz danach. Ob sie auch schon etwas zu den aktuellsten Themen aus der Nacht zu sagen haben wird? Denn in China ist wegen des Coronavirus inzwischen eine ganze Stadt abgeriegelt worden, und die Türkei hat der EU den Bruch des Flüchtlingsabkommens vorgeworfen. Die Türkei wird übrigens das nächste Reiseziel von Frau Merkel sein.

          Wenn Ihnen nach all‘ dem Theater zwischen Amerika und Europa und den schlechten Nachrichten aus der Nacht nun nach etwas Harmonie ist, dann empfehle ich die jüngste Folge unseres „F.A.Z. Podcast für Deutschland“. Denn da geht es um die deutsch-französische Freundschaft. Und das hat einen guten Grund. Hören Sie gerne mal rein – unter www.faz.net/podcast. Die nächste Folge, die dann heute um 17 Uhr fertig sein wird, kommt übrigens aus Davos – auch, um die Frage zu stellen, warum man hier überhaupt hin muss.

          Und sonst? Wird in Luxemburg heute das EuGH-Gutachten zum Diesel-Abgas-Skandal vorgelegt. Und in Nürnberg wird auf der Hauptpressekonferenz der Spielwarenmesse darüber geredet, wie Weihnachten wirklich gelaufen ist.

          Die Nacht in Kürze:

          Der Flughafen der australischen Hauptstadt Canberra muss wegen neuer Brände schließen, die von starken Winden und Hitze weiter angefacht werden.

          Im Skandal um manipulierte Abgastestwerte muss Volkswagen in Kanada eine weitere Millionenstrafe zahlen – die höchste Summe, die dort für Umweltdelikte je verhängt wurde.

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