https://www.faz.net/-gpc-a17ni

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

F.A.Z.-Newsletter : Deutschland und sein Extremismus

Unsere Autorin: Jessica von Blazekovic Bild: Robert Wenkemann

Innenminister Seehofer stellt den neuen Verfassungsschutzbericht vor, Forscher rechnen mit einer Insolvenz-Welle in den kommenden Monaten und auf Mallorca haben die Vögel den Himmel zurückerobert. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

          2 Min.

          Haben Sie auch das Gefühl, dass das Jahr 2019 schon ewig her ist? Als gehöre es einer anderen Zeitrechnung an, einer Ära vor Corona? Tatsächlich sind gerade einmal neun Monate vergangen, seit der Rechtsextremist Stephan B. am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht hat, in der Synagoge in Halle einen Massenmord zu begehen. Wenige Monate zuvor war der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet worden, mutmaßlich ebenfalls durch die Hand eines rechten Gewalttäters, Stephan E. Vor dem Hintergrund dieser beiden unglaublichen Taten stellen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, heute in Berlin den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 vor. Darin gibt der Inlandsnachrichtendienst einen Überblick über extremistische Bestrebungen in Deutschland und liefert Einschätzungen zu deren Größe und Bedeutung. Erwartet wird ein Anstieg sowohl von links- als auch von rechtsextremistischen Straftaten. Auch der Vorsitzende der Innenministerkonferenz warnt eindringlich vor der Gefahr von Rechts.

          Jessica von Blazekovic

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          In der Wirtschaft richten sich an diesem Donnerstag derweil die Blicke auf neue Zahlen zu den Unternehmensinsolvenzen. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten für den Monat April und einen Trendindikator für Juni. Zwar wurde die Insolvenzantragspflicht rückwirkend zum 1. März 2020 bis September dieses Jahres ausgesetzt. Deshalb dürften die Zahlen nicht ganz so dramatisch ausfallen. Doch sieht einer aktuellen Umfrage des ifo-Instituts zufolge jedes fünfte Unternehmen sein Überleben durch die Corona-Krise gefährdet. Die Forscher rechnen deshalb mit einer Insolvenz-Welle in den kommenden Monaten – spätestens im Herbst, wenn die gesetzliche Regelung ausläuft, dürfte das tatsächliche Ausmaß der Pandemie sichtbar werden. Wie ins Straucheln geratene Betriebe an neue Überbrückungshilfen des Bundes kommen, die seit gestern abgerufen werden können, hat unsere Berliner Wirtschaftskorrespondentin Julia Löhr aufgeschrieben.

          F.A.Z.-Newsletter für Deutschland

          Jeden Morgen ordnen unsere Redakteure die wichtigsten Themen des Tages ein. Relevant, aktuell und unterhaltsam.

          Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise.

          Auch wie es in diesen Krisenzeiten um den Inlandstourismus bestellt ist, erfahren wir heute vom Statistischen Bundesamt. Die Behörde veröffentlicht Zahlen für den Monat Mai. Was es bedeutet, wenn über Wochen, ja Monate, die Touristen ausbleiben, müssen die Mallorquiner gerade schmerzhaft am eigenen Leib erleben. Unser Autor Jakob Strobel y Serra war auf der Baleareninsel unterwegs und beschreibt in einer eindrücklichen Reportage, wie das Coronavirus der Deutschen liebstes Reiseziel für immer verändern könnte: „Als der Ballermann wieder zum Balneario wurde, gehörte der Himmel den Vögeln, nicht den Flugzeugen“, lautet der erste Satz dieser „Fahrt über eine verwundete Insel“, die ich Ihnen wärmstens ans Herz lege.

          Und falls Sie noch nicht reingehört haben: Hier geht’s lang zur aktuellen Folge des F.A.Z. Podcasts für Deutschland, in der meine Kollegin Sandra Klüber unter anderen mit dem China-Fachmann der Grünen, Reinhard Bütikofer, über das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong spricht.

          Und sonst?

          Wird in Brüssel der Nachfolger von Eurogruppen-Chef Centeno gewählt. Empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den niederländischen Ministerpräsidenten Rutte. Gibt das Statistische Bundesamt Zahlen zu den Exporten im Mai bekannt. Findet in der Pariser Philharmonie das erste Konzert seit Beginn der Corona-Pandemie statt. Beginnt die Pariser Fashion Week erstmals als Online-Event. Wird der ukrainische Politiker Viktor Janukowitsch 70.

          Die Nacht in Kürze

          Facebook sperrt wieder Dutzende Konten: Es trifft den Trump-Vertrauten Roger Stone und Bolsonaro-Mitarbeiter. So will das in der Kritik stehende Unternehmen die Verbreitung von Falschinformationen eindämmen.

          SAP trotzt der Krise: Trotz der Auswirkungen des Coronavirus lief das zweite Quartal überraschend gut.

          Statue von Melania Trump abgefackelt: In ihrem slowenischen Geburtsort war das Standbild ein Stein des Anstoßes gewesen.

          Die meisten Artikel zum Coronavirus und unseren Corona-Newsletter lesen Sie bei uns kostenlos. Aber nicht alle Texte können wir verschenken. Bitte ziehen Sie in Betracht, unseren unabhängigen und verlässlichen Journalismus mit einem Abo zu unterstützen.

          Wie gefällt Ihnen dieser Newsletter?

          Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Welche Themen interessieren Sie? Schreiben Sie uns: Newsletter@faz.de.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Corona-Krise : Warum die Zahlen in Spanien wieder ansteigen

          Nirgendwo in Westeuropa gibt es so viele Neuinfektionen wie in Spanien – und das, obwohl nahezu überall Maskenpflicht herrscht und die Behörden wieder Ausgangssperren verhängen. Nun warnt das Auswärtige Amt auch vor Reisen nach Madrid.
          Mike Pompeo und seine Frau Susan bei der Ankunft am Prager Flughafen am 11. August

          Zum Auftakt der Europareise : Pompeo erhält eine deutliche Botschaft

          Der amerikanische Außenminister besucht in dieser Woche vier europäische Länder. Es geht um Truppenstationierungen und um China. Gleich zu Beginn kommt aus Moskau deutliche Kritik: vom deutschen Außenminister.

          Putins Corona-Politik : Der Impfstoff-Murks aus Moskau

          Putin hat mit der Zulassung des weltweit ersten Corona-Impfstoffs vielleicht seinen Sputnik-Moment, doch Sektkorken knallen keine. Das rücksichtslose politische Manöver kann der Impfstoffentwicklung weltweit schaden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.