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F.A.Z.-Newsletter : Deutschland spricht wieder

Unser Autor: Martin Benninghoff Bild: Robert Wenkemann

Sind die Einschränkungen des öffentlichen Lebens verhältnismäßig? Diese und mehr Fragen können Sie ab Donnerstag im Rahmen unserer Aktion „Deutschland spricht“ mit anderen Lesern diskutieren. Was heute sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.

          2 Min.

          Die Corona-Krise als Chance zu begreifen, dürfte in den Ohren der meisten Menschen, die vor allem an Entbehrung und Kontaktsperre denken, zynisch klingen. Verständlich. Allerdings bietet die vertrackte Situation ein paar frische Erlebnisse, die vielleicht das zukünftige Handeln beeinflussen. Das betrifft nicht nur den Schub, den die Digitalisierung zurzeit nimmt. Eine solche Erfahrung ist auch, wie zerbrechlich doch unsere scheinbar in Beton gegossene gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung ist. Wenn die EU-Staats- und Regierungschefs heute Nachmittag per Schalte abermals konferieren, wird es vordergründig um milliardenschwere Corona-Hilfen und um die Frage, wie die wirtschaftliche Erholung des Kontinents nach der Krise finanziert werden soll, gehen. Aber im Hintergrund geht es auch um den Zusammenhalt Europas, denn die Krise hat die Ungleichheit der Mitgliedstaaten in haarsträubender Offenheit zutage gelegt (lesen Sie hier zum Thema den Gastbeitrag des polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki.) Zuvor gibt Bundeskanzlerin Merkel im Bundestag eine Regierungserklärung ab. Seien Sie, mit gebotenem Sicherheitsabstand, ab 9 Uhr bei FAZ.NET dabei. 

          Am Anfang einer Krise steht viel Harmonie, und das ist auch gut für die gegenseitige Empathie und die Bereitschaft zu helfen. Aber natürlich birgt die Pandemie Zündstoff, der für Diskussionen sorgt, erst recht die Frage, wie wir alle wieder aus dieser Situation herauskommen. Die F.A.Z. startet heute gemeinsam mit einigen Partnermedien die Leseraktion „Deutschland spricht“, bei der Sie mitmachen können. Hat die Bundesregierung richtig reagiert? Sind die Einschränkungen des öffentlichen Lebens verhältnismäßig? Sollten für jüngere und ältere Menschen dieselben Einschränkungen gelten? Und ist die Maskenpflicht richtig? Ab heute Nachmittag können Sie diese und andere Fragen in Artikeln auf FAZ.NET beantworten. Wir suchen dann für Sie einen Gesprächspartner, der anderer Meinung ist – und Sie diskutieren am 10. Mai in einer Vier-Augen-Videokonferenz. Wie Sie mitmachen, sehen Sie in diesem Video.

          F.A.Z.-Newsletter für Deutschland

          Jeden Morgen ordnen unsere Redakteure die wichtigsten Themen des Tages ein. Relevant, aktuell und unterhaltsam.

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          Kontrovers diskutiert wird heute auch, ob der Spielbetrieb im Fußball bald wieder aufgenommen wird. Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga DFL und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Spiele im Mai wiederaufzunehmen und im Falle positiver Tests von Bundesligaspielern auf Quarantäne zu verzichten, stößt dabei nicht nur auf Gegenliebe. Unterstützung aber kommt vonseiten der Politik: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier geht von einem Bundesliga-Start ohne Zuschauer im Mai aus. Ob Geisterspiele so attraktiv sind, darüber hat der Kollege Andreas Krobok mit Trainerlegende Friedhelm Funkel im Podcast für Deutschland gesprochen. Bei der Gelegenheit empfehle ich Ihnen übrigens auch noch die neue Ausgabe unseres Wissen-Podcasts: Warum läuft unser Immunsystem beim Coronavirus plötzlich Amok, fragen unsere Wissensredakteure Joachim Müller-Jung und Sibylle Anderl.

          Und sonst: Urteilt das Landgericht Hannover im Prozess gegen Hannovers früheren OB Stefan Schostok wegen des Vorwurfs schwerer Untreue. Starten die SPD und die Grünen in Hamburg ihre Koalitionsverhandlungen. Beginnt in 31 türkischen Städten eine weitgehende Ausgangssperre für vier Tage. Startet in Koblenz ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes wegen Foltervorwürfen.

          Die Nacht in Kürze:

          Nach fast acht Stunden Beratung haben sich Union und SPD auf ein weiteres milliardenschweres Corona-Hilfspaket geeinigt. Darin enthalten: Mehrwertsteuersenkung für Gastronomen, erhöhtes Kurzarbeitergeld und Hilfe für bedürftige Schüler.

          Der amerikanische Präsident Trump hat ein Dekret zum Einwanderungsstopp unterzeichnet. Kritiker werfen ihm vor, die Corona-Krise zu nutzen, um seinen Wahlkampf voranzutreiben. Die Anordnung könnte 20.000 Green Cards im Monat verhindern. Doch es gibt Ausnahmen.

          Trumps Außenminister Pompeo fordert derweil Rechenschaft für den Start eines iranischen Militärsatelliten. Die Aktion widerspreche einer Resolution des UN-Sicherheitsrates.

          Zum Schluss empfehle ich Ihnen noch das Stück des Kollegen Timo Kotowski: Was wird aus dem Sommerurlaub?

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