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F.A.Z.-Newsletter : Der Lockdown-Gipfel

Unser Autor: Johannes Pennekamp Bild: Robert Wenkemann

Welche Maßnahmen beim heutigen Treffen zwischen Bund und Ländern zur Debatte stehen, welche Intention Alexej Nawalnyj haben könnte und weshalb der Lockdown den Journalismus einschränkt, steht im heutigen Newsletter für Deutschland.

          2 Min.

          Wer gehofft hatte, dass die Corona-Krise in diesem Jahr langsam aber sicher der Vergangenheit angehört, dürfte spätestens heute eines Besseren belehrt werden. Wenn von 14 Uhr an Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten konferieren, stehen Maßnahmen zur Diskussion, die das öffentliche und private Leben noch weiter einschränken dürften: Homeoffice-Pflicht, FFP2-Masken in Bus und Bahn, Ein-Freund-Regel für Kinder.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Ob all das kommt, scheint noch völlig offen. Sicher ist nur, dass die Corona-Mutation selbst Fachleute verunsichert und Lockerungen deshalb nicht in Sicht sind. Ob die Bürger da weiter mehr oder weniger klaglos mitmachen? Auch die Frage dürfte heute ein Faktor sein. „In Berlin scheint man sich nicht im Klaren zu sein, welche Zügel noch angezogen werden können, ohne dass die Akzeptanz der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nicht noch schneller sänke und das Gegenteil dessen einträte, was ein noch härterer ,Lockdown' bezwecken sollte“, gibt Daniel Deckers zu bedenken.

          Nawalnyjs „politkünstlerische Megaperformance“

          Ganz andere Probleme als einen Lockdown hat der russische Oppositionsführers Alexej Nawalnyj zu bewältigen, nachdem er am Montag auf einer Polizeiwache in Chimki nahe Moskau zu 30 Tagen Arrest verurteilt worden ist. Feuilleton-Redakteurin Kerstin Holm schreibt: „Alexej Nawalnyj zeigt den Mut früher Christen, russischer Märchenhelden und eines radikalen Performancekünstlers.“ Die das eigene Leben bewusst aufs Spiel setzende Heimkehr Nawalnyjs sei eine „politkünstlerische Megaperformance, bei der das russische Repressionssystem seine inneren Mechanismen und seine stumpfsinnige Grausamkeit offenlegen soll.“  Ob er damit etwas bewegen kann? Für Samstag hat der Oppositionsführer zu Protesten aufgerufen.

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          Kritischer Journalismus im Lockdown

          Von russischen Verhältnissen sind wir in Deutschland und anderen westlichen Ländern zum Glück weit entfernt. Kritischer Journalismus ist hierzulande jederzeit möglich. Dennoch macht der Lockdown die Arbeit von Journalisten nicht einfacher. Mehrere der Wirtschaftskollegen haben Beispiele zusammengetragen, die zeigen: In Zoom-Konferenzen und digitalen Show-Veranstaltungen haben Regierungen und Pressesprecher es viel einfacher, kritische Fragen zu umschiffen oder gar nicht erst zuzulassen. Hoffen wir, dass es auch hier bald wieder zu Lockerungen kommt?

          Und sonst?

          Gibt es eine Vertrauensabstimmung im italienischen Senat. Stellt das Weltwirtschaftsforum seinen Weltrisikobericht vor. Beginnt der Prozess gegen den ehemaligen französischen Premierminister Edouard Balladur.

          Die Nacht in Kürze:

          Trump will Einreisestopp aus Europa aufheben – Biden aber nicht: Kaum teilt das Weiße Haus mit, dass unter anderem aus dem Schengenraum wieder Reisen möglich sein sollen, widerspricht das Team des künftigen Präsidenten. Dies sei nicht die Zeit für Erleichterungen.

          Corona und Hacker bereiten Unternehmen größere Sorgen als Klimawandel: Extreme Szenarien nehmen zu, Globalisierung und Vernetzung machen auch verwundbar. Die Pandemie und ihre Folgen stehen an der Spitze eines Allianz-Risikorankings.

          Zwangpause für Gladbacher Bree Embolo: Als die Polizei in Essen eine wegen Corona unzulässige Party auflöste, traf sie dort auch den Schweizer Fußballprofi an. Der sagt nun, er habe nicht direkt an der Feier teilgenommen.

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          Wegen der Affäre um Geschäfte mit Corona-Masken will der Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein nach Informationen der F.A.Z. aus der CSU austreten. Auch der Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel gibt sein Parteibuch ab und legt sein Bundestagsmandat nieder.
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