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F.A.Z.-Newsletter : Das bedeuten die neuen Corona-Beschränkungen

Unser Autor: Patrick Bernau Bild: Robert Wenkemann

Die neuen Corona-Maßnahmen strapazieren den Geduldsfaden. Im Parlament wird ein kritischer Blick auf den Bundeshaushalt geworfen. Und der Arbeitgeberverband bekommt einen neuen Chef. Der F.A.Z.-Newsletter.

          2 Min.

          Wenn Sie gestern Abend nicht mehr mitbekommen haben, wie die neuen Corona-Beschränkungen aussehen – hier das Wichtigste in Kürze:

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          • Private Treffen werden auf fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt, Kinder unter 14 fallen nicht unter diese Regel.
          • An Weihnachten und Silvester sind die Regeln lockerer: Von 23. Dezember bis 1. Januar dürfen sich zehn Personen treffen, unabhängig vom Hausstand.
          • Schulen sollen hybrid oder im Wechselmodell unterrichten, aber erst von der 8. Klasse an und nicht in Abschlussklassen. Die Maßnahme gilt nicht bundesweit; darüber wird vor Ort entschieden, und zwar abhängig von den regionalen Zahlen.
          • Die Weihnachtsferien beginnen in den meisten Bundesländern am Samstag, 19. Dezember (Bremen und Thüringen entscheiden noch über eigene Regeln).
          • Feuerwerk an Silvester wird nicht generell verboten.
          • Das Hilfspaket für Unternehmen wird im Dezember wohl so aussehen wie im November.

          Klingt kompliziert? Das lässt sich kaum ändern. „Nicht einmal die Pandemie hat einen roten Faden“, kommentiert mein Kollege Jasper von Altenbockum. „Merkel und die Ministerpräsidenten stehen angesichts dieser Lage immer im Verdacht, doch relativ wahllos zu entscheiden. Das mehrt die Unzufriedenheit, strapaziert den Geduldsfaden, ist aber der Mittelweg, der Härten genauso in Kauf nehmen muss wie Laschheit.“ Ausführlich finden Sie die neuen Regeln natürlich auf FAZ.NET. Nicht nur die Industrie klagt über die neuen Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie. Die Bundeskanzlerin gibt am Morgen eine Regierungserklärung zum Kampf gegen die Pandemie ab.

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          Kompliziert wird es im Bundestag heute auch noch an anderer Stelle: Der Haushaltsausschuss hat seine so genannte „Bereinigungssitzung“. Die ganze Nacht durch machen die Abgeordneten den Bundeshaushalt fertig. Sie verhandeln, welches Bauprojekt Geld bekommt und welche Kultureinrichtung vielleicht ein bisschen weniger. Die Folgen dieser Nacht sind kaum auf einen Nenner zu bringen, werden aber in ganz Deutschland zu spüren sein.

          Neuer Chef für Arbeitgeberverband

          Einfacher ist, was beim Arbeitgeberverband passiert: Der bekommt heute einen neuen Chef. Vorgesehen ist, dass es Rainer Dulger wird. Sein Nachfolger an der Spitze von Gesamtmetall wird Stefan Wolf, der Chef des Autozulieferers Elring-Klinger. In der Sonntagszeitung hat mein Kollege Marcus Theurer schon mit ihm gesprochen. Seine Ideen werden bei den Mitarbeitern nicht unbedingt beliebt sein. Er sagt zum Beispiel: „Vielleicht kann man auch mal dran denken, dass man für das gleiche Geld wieder ein bisschen mehr arbeitet.“

          Und sonst: stellen Lungenärzte die Daten zum Corona-Risiko für Menschen mit chronischen Krankheiten vor und Jugendforscher Umfragen zum Umgang der Jugendlichen mit der Pandemie +++ legt die Stadt Frankfurt einen Prüfbericht zur Awo-Affäre vor +++ sind im Wirecard-Untersuchungsausschuss die Wirtschaftsprüfer geladen – ob sie am Ende aussagen, wird wohl ein Gericht entscheiden.

          Die Nacht in Kürze:

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat seinen früheren Nationalen Sicherheitsberater begnadigt. Michael Flynn hatte sich schuldig bekannt, im Zuge der Russland-Affäre das FBI belogen zu haben.

          Im Alter von nur 60 Jahren ist Fußball-Legende Diego Armando Maradona gestorben.

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