https://www.faz.net/-gpc-9wpsn

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

F.A.Z.-Newsletter : Bluttat in Hanau

Unsere Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

Bei zwei Schießereien im hessischen Hanau starben neun Menschen – der mutmaßliche Schütze ist wohl tot. Die EU verhandelt, und es geht mal wieder ums Geld. Was sonst noch wichtig ist und wird? Der Newsletter für Deutschland.

          2 Min.

          Im hessischen Hanau starben gestern Abend bei mehreren Schießereien neun Menschen, weitere sind verletzt wordenbei der anschließenden Großfahndung entdeckte die Polizei zwei weitere Leichen in einer Wohnung. Bei einem der Toten dürfte es sich nach Angaben der Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Täter handeln. Die Hintergründe der Bluttat sind noch nicht klar, wir berichten für Sie heute bei FAZ.NET.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          In Brüssel treffen sich heute die 27 Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel, um über den Haushalt für die kommenden sieben Jahre zu verhandeln. Einfach werden die Verhandlungen nicht, darüber sind sich alle im Klaren. Über die Höhe des Budgets, gemessen an der Wirtschaftsleistung, ist ebenso wenig entschieden, wie über die Frage, wie viel für welche Bereiche ausgegeben werden soll. Wichtiger noch: Welches Mitglied soll wie viel Geld bekommen und bezahlen? Zu weit gehen die Wünsche und Forderungen der einzelnen Mitgliedsländer auseinander: Frankreich verlangt höhere Ausgaben für Landwirtschaft und Verteidigung und will Beitragsrabatte für einzelne Länder streichen. Dagegen gibt es Widerstand.

          Es wundert deshalb nicht wirklich, wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel schon vorher skeptisch zeigt, ob es zu einer Einigung kommen wird. „Wir finden, dass unsere Belange an vielen Stellen noch nicht ausreichend berücksichtigt sind, und so sehe ich sehr harte und schwierige Verhandlungen vor uns“, sagte sie. CSU-Europapolitiker Manfred Weber jedenfalls geht zwar einerseits optimistisch in den Gipfel, wie er im Gespräch mit der F.A.Z. sagte, machte andererseits aber auch klar: „Eine reine Einigung um einer Einigung willen aber hat auch keinen Sinn.“ Da ist es wohl gut, dass der Gipfel mit offenem Ende anberaumt ist.

          In der Finanzbranche stellt sich nach dem Brexit derweil die Frage, wer künftig auf London als Europas wichtigstem Finanzplatz folgt. Ein Streifzug durch die Länder zeigt, dass das Rennen noch nicht entschieden ist. In Frankfurt ist zwar die erwartete brexitbedingte Masseneinwanderung bisher ausgeblieben, dennoch erhofft man sich weitere Impulse, nicht zuletzt weil die Wege kurz sind und die Europäische Zentralbank (EZB) um die Ecke ist. Doch die Konkurrenz ist groß.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
          Newsletter für Deutschland - der F.A.Z. Überblick

          Starten Sie den Tag mit den wichtigsten Themen. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

          Mehr erfahren

          In China zieht das Coronavirus in der Wirtschaft derweil weitere Folgen. Offenbar gibt es Pläne, den in der Krise steckenden chinesischen Mischkonzern HNA, der hierzulande vor einiger Zeit als Aktionär der Deutschen Bank von sich reden machte, wegen der Corona-Auswirkungen nun zu verstaatlichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend. Nicht nur für China, sondern auch für die Weltwirtschaft dürfte es noch schlimmer kommen, sagen Ökonomen. Wirtschaftsforscher Rolf Langhammer nennt fünf Gründe, warum das Coronavirus für die globale Wirtschaft ernstere Folgen haben wird als das Sars-Virus.

          Wenn Sie im politischen Durcheinander in Thüringen den Durchblick verloren haben, hören Sie doch unseren F.A.Z.-Podcast. Darin erklärt unter anderen unser Innenpolitik-Chef Jasper von Altenbockum, wie links eigentlich die Linkspartei ist. Außerdem wird anlässlich seines Todestages der Mode-Ikone Karl Lagerfeld gedacht.

          Und sonst? Wird im Prozess vor dem Landgericht im Fall der aus einem Berliner Museum gestohlenen 100-Kilogramm-Goldmünze ein Urteil erwartet; wird in Paris abermals zum Massenprotest gegen die Rentenreform aufgerufen; entscheidet das Bundessozialgericht in fünf Revisionen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende.

          Abonnieren Sie hier den kostenfreien politischen und wirtschaftlichen Newsletter. Der kompakte Überblick über alles, was am Tag wichtig wird. Immer werktags um 6.30 Uhr.

          Die Nacht in Kürze

          Sein Auftreten brachte dem amerikanischen Botschafter in Deutschland viel Kritik ein, bei Trump steht er jedoch hoch im Kurs: Richard Grenell wechselt als neuer Geheimdienstdirektor nach Washington.

          Die Zahl neuer Coronavirus-Fälle in China sinkt auf den tiefsten Stand seit einem Monat. Der starke Rückgang geht allerdings auf eine geänderte Zählmethode der Behörden zurück.

          Derweil hat die diesjährige Grippewelle allein in Deutschland 130 Tote gefordert. Insgesamt wurden bisher knapp 80.000 Erkrankungen gemeldet, die Hälfte davon in den vergangenen zwei Wochen.

          Weitere Themen

          Schlechte Nachrichten und harte Maßnahmen

          F.A.Z.-Newsletter : Schlechte Nachrichten und harte Maßnahmen

          Die Toten- und Infiziertenzahlen steigen in Europa rapide, Italien und Spanien trifft es am härtesten. In Deutschland treten heute einschneidende Maßnahmen gegen das Coronavirus in Kraft. Was sonst noch wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.

          Topmeldungen

          Abstrich zur Corona-Analyse: Ein Mann lässt sich in Köln auf den Erreger Sars-CoV-2 testen.

          Engpass vor dem „Exit“ : Teste mich, wer kann

          Die Ärztekammer verlangt, dass viel mehr Menschen auf Corona getestet werden – doch der Verband der Laborärzte hält das für nicht machbar. Scheitert der „Exit“ an der Labor-Logistik?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.