https://www.faz.net/-gpc-a6t9r

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

F.A.Z.-Newsletter : Besorgte Briten und zwei Hoffnungsschimmer

Unsere Autorin: Rebecca Boucsein Bild: Robert Wenkemann

Auch Europa hat nun mit dem Impfstoff ein scharfes Schwert gegen das Virus in der Hand. In Deutschland geben einige Bundesländer Details zum Ablauf des Impfens bekannt. Und die Grünen haben eine interessante Idee. Der F.A.Z.-Newsletter.

          2 Min.

          Wir starten mit zwei Hoffnungsschimmern in den vorletzten Tag vor Heiligabend: Der kürzeste Tag des Jahres liegt hinter uns, die Tage werden wieder länger. Und nach der Genehmigung des ersten Corona-Impfstoffs durch die EU-Kommission hat nun auch Europa eine starke Waffe an der Hand, um der Pandemie etwas entgegenzusetzen. Die deutschlandweit ungefähr 400 Impfzentren sind abgenommen und bereit für die ersten Impflinge. Dem Plan, dass von Sonntag an zuerst drei Personengruppen nach und nach geimpft werden, steht fast nichts mehr im Wege. Denn die Bundesländer müssen noch offene Fragen klären: Wird es ein telefonisches Anmeldesystem geben oder werden Berechtigte kontaktiert? Werden Termine online vergeben?

          Rebecca Boucsein

          Redakteurin vom Dienst bei FAZ.NET.

          Verschiedene Varianten sind im Gespräch. Mehrere Landesregierungen und Parlamente beraten heute. Impfwillige werden dann erfahren, wann und nach welchem Prozedere sie sich immunisieren lassen können. Es wäre der erste große Schritt raus aus der Pandemie. Wie die Lage in Deutschland vor Weihnachten und nach knapp einer Woche im verschärften Lockdown zu bewerten ist, gibt heute Vormittag noch einmal das Robert-Koch-Institut bei einer Pressekonferenz bekannt. Und das Mainzer Unternehmen Biontech will am Morgen über Fortschritte bei seinem Impfstoffprogramm berichten.

          Chaos im Königreich

          Der europäische Kontinent hat sich abgeschottet, kilometerlange Lkw-Schlangen in Dover, Angst vor leeren Obstregalen, erste Panikkäufe und nur noch neun Tage bis zu einem möglichen „No Deal“-Brexit: Die Briten haben zwar bereits den Impfstoff, sind aber dennoch nicht zu beneiden. Der Bericht meines Kollegen Jochen Buchsteiner aus London zeigt, wie hart es das Land getroffen hat. Wegen der mutierten Variante des Coronavirus kassierte Premier Boris Johnson viele Lockerungen über Weihnachten wieder ein. Das Chaos im Königreich dürfte heute noch größer werden – denn Frankreich hat die Grenze bis mindestens morgen dichtgemacht. Boris Johnson versprühte am Montagabend dennoch Optimismus, als er sagte, er hoffe auf eine Lösung „in den nächsten Stunden“.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
          Newsletter für Deutschland - der F.A.Z. Überblick

          Starten Sie den Tag mit den wichtigsten Themen. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

          Mehr erfahren

          Pfand auf Smartphones und Tablets?

          In Deutschland machen die Grünen mit einer interessanten Idee von sich reden. Es geht um eine Pfandgebühr auf Smartphones und Tablets. Das kennt man von Getränkedosen und -flaschen – aber auf elektronische Geräte? 25 Euro könnte so eine Pfandgebühr nach der Vorstellung der Partei betragen, die Deutschland bis 2050 müllfrei machen will. Metalle und Plastik landeten nicht in der Wiederverwertung, kritisieren die Grünen, sondern verstaubten in Form von rund 200 Millionen Smartphones in Schubladen. Ein Pfand schaffe da den richtigen Anreiz – auch bei anderen Produkten könne das funktionieren. Meine Kollegin Julia Löhr hat die Hintergründe der Idee exklusiv für Sie aufgeschrieben.

          Und sonst? Wird im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke  das Plädoyer der Bundesanwaltschaft erwartet. Müssen die Koalitionspartner Likud und Blau-Weiß den israelischen Haushalt billigen; einigen sie sich nicht, löst sich das Parlament automatisch auf - Israel stünde vor der vierten Parlamentswahl binnen zwei Jahren. Sind nach ihren Niederlagen in der Bundesliga alle Augen auf Dortmund und den FC Schalke gerichtet: Die Borussia spielt im DFB-Pokal bei Zweitligist Eintracht Braunschweig, die Schalker reisen zum Regionalligisten SSV Ulm. Blickt der F.A.Z.-Podcast zurück auf das Sportjahr unter Pandemiebedingungen

          Und noch ein kleiner Geschenktipp vor dem Fest: Wie wäre es mit gut recherchierten Texten, Analysen und Hintergründen aus unserer Redaktion? Wir haben Ihnen ein F+Geschenkabo zusammengestellt.

          Die Nacht in Kürze:

          Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut 19.528 neue Corona-Fälle und 731 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt.

          Angesichts der zusätzlichen Belastung durch die Coronavirus-Mutation plädieren EU-Abgeordnete für eine längere Brexit-Übergangsfrist. Boris Johnson solle die „ausgestreckte Hand“ der EU ergreifen, heißt es aus der SPD.

          Gabriel Clemens hat das erste deutsche Duell in der Geschichte der Darts-WM in London gewonnen und darf sich nach Weihnachten auf ein Duell mit Titelverteidiger Peter Wright freuen. Der 37 Jahre alte Saarländer besiegte am Montagabend seinen Kumpel Nico Kurz mit 3:1.

          Wie gefällt Ihnen dieser Newsletter?

          Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Welche Themen interessieren Sie? Schreiben Sie uns: Newsletter@faz.de.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Das Impfzentrum in Trier im Februar.

          Ungenutzter Corona-Impfstoff : Macht Gerechtigkeit beim Impfen Deutschland langsam?

          Die Kühlschränke der Impfzentren sind voll, doch die Impfquote bleibt mäßig. Wie stark bremst das Ziel der gerechten Impfstoffverteilung Deutschland gerade aus? Die Situation in den Bundesländern ist sehr unterschiedlich.
          Kinder in Benin essen in einer Grundschule Reis.

          170 Millionen Kinder : Ein ganzes Jahr ohne Schule

          Die Verhältnisse in Deutschland sind dagegen erträglich: Laut Unicef haben wegen Corona-Lockdowns weltweit 170 Millionen Kinder seit einem Jahr gar keine Schule mehr besucht. Die Folgen könnten gerade in ärmeren Ländern verheerend sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.