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F.A.Z.-Newsletter : Mit oder ohne Maske

Unsere Autorin: Anna-Lena Ripperger Bild: Robert Wenkemann

Hilft es, wenn ausnahmslos alle Masken tragen würden? Das war eine der Fragen, die wir in unserer Leseraktion beantwortet haben. Nicht nur die Debatte um die Maskenpflicht wird heute wichtig, wie Sie im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland lesen können.

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          Am Montag hat Sie mein Kollege Patrick Schlereth gebeten, uns jene Fragen zu schicken, die Sie sich zur Corona-Pandemie stellen und auf die Sie bislang noch keine Antwort bekommen haben. Von kleineren, die sich aus unserem vollkommen veränderten Alltag ergeben, bis hin zu größeren, wie etwa der nach Veränderungen des demokratischen Systems durch das Virus und seine Folgen. Zahlreiche Zuschriften haben uns erreicht und wir möchten uns an dieser Stelle herzlich dafür bedanken. Elf Ihrer Fragen haben wir aufgegriffen und beantwortet – und alle Bartträger kann ich an dieser Stelle schon einmal beruhigen: Eine Rasur ist keine zentrale Voraussetzung, um gesund zu bleiben. Stattdessen gilt, wie derzeit für alle: Abstand halten, zu Hause bleiben und Hände gründlich waschen, schreibt F.A.S.-Redakteurin Lucia Schmidt. Sie erklärt auch, mit wem Sie sich in knapp zwei Wochen zum Osterbrunch um einen Tisch versammeln dürfen, ob Sie Ihre Morgenzeitung in den Backofen legen sollte, um Viren abzutöten, und ob es helfen würde, wenn alle in der Öffentlichkeit Masken trügen.

          Anna-Lena Ripperger

          Redakteurin in der Politik.

          Die Debatte um diese Frage wird gerade auch auf politischer Ebene kontrovers geführt. Es geht dabei nicht nur um Sinn oder Unsinn einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum, wie sie die Stadt Jena und der Kreis Nordhausen planen, sondern auch um die Versorgungslage bei dieser unter Umständen lebensrettenden Schutzkleidung. Eigentlich sah der Nationale Pandemieplan schon vor der Corona-Krise eine Bevorratung von Mundschutzmasken vor, berichtet F.A.Z.-Korrespondentin Heike Schmoll. Was dabei schiefgelaufen ist und warum die zwanzig Millionen Masken, die das Gesundheitsministerium jetzt beschafft hat, für Ärzte und Pfleger nicht reichen dürften, lesen Sie hier. Auch in der für heute geplanten Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten dürfte die Masken-Frage eine Rolle spielen. Vor allem soll aber diskutiert werden, wie es mit den verschärften Kontaktbeschränkungen weitergeht, die am 22. März beschlossen wurden und mindestens bis zum 5. April gelten sollten. Viele Bundesländer haben sie bereits bis zum 20. April verlängert. Es wird damit gerechnet, dass die anderen nun nachziehen.

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          Über die Frage nach der Verhältnismäßigkeit geht es heute auch im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Dort will die schwarz-gelbe Landesregierung unter Führung von Armin Laschet, Anwärter auf den CDU-Vorsitz, eine Norm mit dem sperrigen Titel „Gesetz zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der Covid-19-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und zur Anpassung des Landesrechts im Hinblick auf die Auswirkungen einer Pandemie“ durch das Parlament bringen – im Eilverfahren. Warum das Epidemiegesetz Kritiker an die Notstandsgesetzgebung im Kriegsfall erinnert, erklärt mein Kollege Reiner Burger.

          Und sonst? Müssen die Österreicher in den Supermärkten ab sofort mit Mundschutz einkaufen. Startet die EU-Marinemission „Irini“ zur Kontrolle des Waffenembargos gegen Libyen. Berät die Uefa mit den Generalsekretären der 55 Mitgliedsverbände über den weiteren Saison-Fahrplan in Corona-Zeiten. Will das Kabinett neue Regeln für soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram beschließen und dabei die Rechte der Nutzer stärken.

          Die Nacht in Kürze

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat seine Bevölkerung auf zwei sehr schmerzhafte Wochen eingeschworen. Washington geht von bis zu 200.000 Virustoten in den Vereinigten Staaten aus  - allein in den nächsten vierzehn Tagen.

          Fünf Staatspräsidenten weltweit haben einen offenen Brief verfasst, in dem sie eine globale Allianz zur Virusbekämpfung fordern und vor nationalen Alleingängen warnen. Frank-Walter Steinmeier hat als einziger Vertreter aus Europa unterzeichnet.

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