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F.A.Z.-Frühdenker : Die dritte Welle brechen

Eindrücke von einer Intensivstation – hier in Kiel: Um die dritte Pandemiewelle zu brechen oder zumindest zu bremsen, bedarf es wirksamer Maßnahmen. Bild: dpa

Armin Laschet bringt einen kurzen Lockdown ins Spiel, der die dritte Welle bremsen soll. Dazu könnte auch die Impfkampagne beitragen – bis Mai soll jeder fünfte Deutsche geimpft sein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

          8 Min.

          Das Wichtigste für Sie am Dienstag: Armin Laschet fordert einen „Brücken-Lockdown“. Bis Mai sollen zwanzig Prozent der Deutschen geimpft sein. In Jordanien eskaliert eine Familienfehde. Und Borussia Dortmund trifft im Viertelfinale der Champions League auf Manchester City.

          1. Forderung nach „Brücken-Lockdown“
          2. Mehr Tempo, mehr Freiheiten
          3. Armin Laschet oder Markus Söder?
          4. Familienfehde in Jordanien
          5. Die Transformation von VW
          6. Viertelfinale in der Champions League
          7. Das wird diese Woche wichtig

          Noch zu viele Kontakte: Menschen auf dem Markt in Erfurt
          Noch zu viele Kontakte: Menschen auf dem Markt in Erfurt : Bild: dpa

          1. Forderung nach „Brücken-Lockdown“

          Der NRW-Ministerpräsident will die nächste Corona-Konferenz mit der Kanzlerin angesichts der dritten Welle vorziehen. Im Saarland öffnen Kinos und Biergärten. Und die Corona-Leugner werden radikaler.

          Die Forderung: Noch weniger Kontakte, möglicherweise Ausgangsbeschränkungen, mehr Homeoffice, nur das Nötigste bei Kitas und Schulen: Angesichts der dritten Corona-Welle dringt CDU-Chef Armin Laschet auf einen harten „Brücken-Lockdown“. Es gelte, jetzt „schnell zu entscheiden“. Deshalb müsse auch die für den 12. April geplante Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin vorgezogen werden. Auch Ausgangsbeschränkungen zieht Laschet in Betracht.

          Die Lage: Trotz des Meldeverzugs wegen der Osterfeiertage, hat das Robert-Koch-Institut zuletzt täglich tausende Corona-Neuinfektionen registriert. Auf den Intensivstationen des Landes liegen wieder mehr als 4000 Corona-Kranke. Unterdessen startet das Saarland heute sein „Modellprojekt“: Außengastronomie, Kinos, Theater, Fitnessstudios und Tennishallen dürfen wieder öffnen. Voraussetzung für Gäste und Nutzer ist meist ein negativer Schnelltest. Zudem können sich im Freien bis zu zehn negativ getestete Personen treffen. Darüber hinaus gelten die Niederlande ab diesem Dienstag als Hochinzidenzgebiet – und sind damit nach Tschechien, Polen und Frankreich schon das vierte Nachbarland mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

          Die Leugner: Nachdem in Stuttgart am Samstag mehr als 15.000 Gegner der Pandemie-Politik der Bundesregierung größtenteils ohne Masken sowie ohne Einhaltung des Sicherheitsabstands demonstriert haben, warnt NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in der F.A.Z. vor einer zunehmenden Radikalisierung der Protestbewegung gegen Corona-Maßnahmen. Der größte Teil der Teilnehmer an „Querdenker“-Demonstrationen in Nordrhein-Westfalen stamme zwar nach wie vor aus dem bürgerlichen Spektrum. Doch liege der Anteil der Rechtsextremisten mittlerweile bei bis zu zehn Prozent.

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          Ordentlich was los: Kölner Impfzentrum am Ostersonntag.
          Ordentlich was los: Kölner Impfzentrum am Ostersonntag. : Bild: dpa

          2. Mehr Tempo, mehr Freiheiten

          Bis Mai könnten zwanzig Prozent der Deutschen geimpft sein – und dann auch bestimmte Freiheiten zurückerlangen. Doch die Umsetzung könnte Probleme bereiten.

          Tempo: Jetzt soll es aber wirklich schneller gehen: „Bis Anfang Mai werden 20 Prozent der Deutschen geimpft sein können“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn am Ostermontag beim Besuch eines Berliner Impfzentrums. Die Impfkampagne werde „im zweiten Quartal immer mehr an Geschwindigkeit gewinnen“. Neben den Impfzentren sollen dabei auch zunehmend die Arztpraxen eine Rolle spielen, die von dieser Woche an im ganzen Land mitimpfen. Am Wochenende gab es zudem gleich aus mehreren Berliner Impfzentren erstmals Bilder von längeren Warteschlangen. Der Grund: Die neuen Angebote an über 60 Jahre alte Menschen für Impfungen mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff seien „sehr gut angenommen“ worden.

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