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F.A.Z. Frühdenker : Die Angst der Flutopfer vor dem Vergessenwerden

Altenahr in Rheinland-Pfalz: Weinend liegen sich zwei Brüder vor ihrem von der Flut zerstörten Elternhaus in den Armen. Bild: dpa

Norwegen erinnert an den Anschlag von Utøya vor zehn Jahren. Angela Merkel stellt sich den Fragen der Hauptstadtpresse. Und die deutschen Fußball-Herren starten in Tokio. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.

          9 Min.

          1. Neue Sorgen nach der Flutkatastrophe
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          3. Deutschland und die USA einigen sich zu Nord Stream 2
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          Soldaten der Bundeswehr inspizieren am Mittwoch ein zerstörtes Haus in Ahrweiler.
          Soldaten der Bundeswehr inspizieren am Mittwoch ein zerstörtes Haus in Ahrweiler. : Bild: EPA

          1. Neue Sorgen nach der Flutkatastrophe

          Sebastian Reuter
          Redakteur vom Dienst.

          Nach dem verheerenden Hochwasser sorgen sich vielerorts die Menschen, dass von den versprochenen Hilfen nicht viel bei ihnen ankommt. Und der Deutsche Wetterdienst warnt vor neuem Starkregen.

          Sorge vor dem Vergessenwerden: Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Doch nicht überall wird mit allen verfügbaren Kräften geholfen. Nach Kirchsahr, in einem der Seitentäler der Ahr, kam der Katastrophenschutz erst zu Beginn dieser Woche – angeblich weil es in dem Ort „doch schon ganz gut“ aussah. Nun sorgen sich die Menschen dort, dass von den versprochenen Hilfsgeldern bei ihnen kaum etwas ankommt. „In der öffentlichen Wahrnehmung existiert die Katastrophe nur unten an der Ahr in Schuld“, sagte Bürgermeister Stefan Zavelberg zur F.A.Z. „Meine größte Sorge ist, dass wir einfach nur vergessen werden. Weil wir hier oben am Arsch der Welt sind.“

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