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Europäische und amerikanische Börsen : Zweifel an Wirtschaftserholung in Amerika bremst Aktienmärkte

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Zweifel an einer raschen Erholung der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten haben die Aktienmärkte am Dienstag gebremst. Börsianern zufolge hat den Markt insbesondere enttäuscht, dass die Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt für ...

          Zweifel an einer raschen Erholung der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten haben die Aktienmärkte am Dienstag gebremst. Börsianern zufolge hat den Markt insbesondere enttäuscht, dass die Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal und dabei die für den privaten Verbrauch gesenkt worden sei. Für gute Stimmung hatten zuvor die Zahlen vom Konjunkturforschungsinstitut Ifo gesorgt. Das Geschäftsklima in Deutschland ist im November stärker gestiegen als erwartet. Dagegen wirkten sich Befürchtungen über den Kapitalbedarf bei Banken belastend aus. So sollen die fünf größten chinesischen Banken den Aufsichtsbehörden des Landes Pläne zur Kapitalbeschaffung vorlegen, was die Aktienkurse in Asien drückte. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat zudem in einer Studie das risikobereinigte Kapital von 45 Großbanken unter die Lupe genommen. Zu den schwächsten Banken zählten BBVA und UBS. Der Euro-Stoxx50 der 50 größten Börsenwerte der Eurozone gab 0,6 Prozent auf 2881 Punkte nach.

          In Frankfurt schloss der Dax mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 5769 Punkte. Im Fokus standen die Aktien des Lkw- und Maschinenbauers MAN, die 1,3 Prozent nachgaben. Die Deutsche Bank sehe den überraschenden Rücktritts von Chef Hakan Samuelsson am Montag negativ und begründe dies mit seiner "eindrucksvollen betrieblichen Bilanz" bei MAN, zitierte ein Händler aus der Kurzstudie. VW-Stammaktien waren das Dax-Schlusslicht und verbilligten sich um 5,6 Prozent auf 89,04 Euro.

          In London verlor der FTSE-100 um 0,6 Prozent auf 5323 Punkte. Mit einem Kursaufschlag von 2,5 Prozent reagierte die Börse auf die angekündigte Kapitalerhöhung von Lloyds Banking Group. In Zürich gab der SMI um 0,2 Prozent auf 6398 Punkte nach. Bestimmt wurde der mehr oder weniger richtungslose Verlauf vor allem von Konjunkturdaten. In Paris fiel der CAC-40 um 0,75 Prozent auf 3784 Punkte. Die Titel von Société Générale und BNP Paribas folgten der Abwärtsbewegung im Bankensektor und büßten je rund 3 Prozent ein.

          Die amerikanischen Börsen sind am Dienstag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Konjunkturdaten und Äußerungen der Notenbank hatten kein klares Bild der Wirtschaftsentwicklung gezeichnet. Zwar war das Bruttoinlandsprodukt in den Vereinigten Staaten im dritten Quartal weniger deutlich gewachsen als zunächst gemeldet. Die Fed blickt aber optimistischer in das nächste Jahr. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab in New York 0,16 Prozent auf 10 433 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500-Index blieb kaum verändert bei 1105 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,3 Prozent ein und schloss mit 2169 Punkten. An der New York Stock Exchange wechselten 0,95 Milliarden Aktien den Besitzer. 1386 Werte legten zu, 1628 gaben nach und 124 blieben unverändert. Neue Hochs hatten 95 Titel, neue Tiefs 6. maf./Bloomberg/Reuters

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