https://www.faz.net/-gpc-7r4e4

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Ostsee-Querung nach Dänemark : Überraschend wenig Einsprüche gegen Fehmarnbelt-Tunnel

  • Aktualisiert am

2015 soll der Bau des 18 Kilometer langen Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark beginnen Bild: dpa

Noch bis diesen Donnerstag können Privatpersonen Einwand gegen den Bau des Tunnels zwischen Fehmarn und dem dänischen Lolland erheben. Bisher sind 1800 eingegangen – weit weniger als erwartet.

          1 Min.

          Bislang gibt es auf deutscher Seite etwa 1800 Einwände gegen die Pläne für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels. „Wir sind positiv überrascht von der bisherigen Anzahl an Einwendungen. Wir hatten uns selbst auf mehr als 10.000 Einwendungen eingestellt“, sagte der Vorstandschef der staatlichen dänischen Projektgesellschaft Femern A/S, Claus Baunkjaer, am Mittwoch.

          Für Privatpersonen endet die Einwendungsfrist am Donnerstag. Träger öffentlicher Belange können noch bis Montag Einwände erheben, die betroffenen Ostseeanrainerstaaten bis zum 10. Juli.

          „Wenn wir alle Einwendungen erhalten haben, werden wir uns mit jeder einzelnen davon auseinandersetzen“, kündigte Baunkjaer an. Er sprach von einem entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Planfeststellungsbeschluss. „Jetzt schauen wir mit Zuversicht auf den weiteren Verfahrensverlauf.“ Femern A/S geht davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss im Mai 2015 vorliegt.

          Der Bau des 18 Kilometer langen Tunnels soll 2015 beginnen. Das dänische Parlament sowie der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein müssen zuvor grünes Licht geben. Ende 2021 soll der Tunnel eröffnet sein. Den Straßen- und Eisenbahntunnel bezahlt Dänemark allein. Deutschland kommt nur für seine Hinterlandanbindung auf.

          Weitere Themen

          Das große Zittern des Boris J.

          F.A.Z.-Sprinter : Das große Zittern des Boris J.

          Es geht doch, möchte man sagen. Die EU und Großbritannien haben sich auf ein Brexit-Verfahren geeinigt – durch ist die Sache damit noch nicht. In der Luft hängt auch Olaf Scholz. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Topmeldungen

          Zukunft der Menschheit : Eine Batterie für alles!

          Mit einem Handy fing alles an, inzwischen geben Autohersteller jährlich dutzende Milliarden dafür aus: Lithium-Ionen-Akkus treiben heute zahllose Geräte an. Die größte Zeit der Batterien steht aber noch bevor.
          Farrow, hier in New York, brachte nach Weinstein CBS-Chef Leslie Moonves und Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman zu Fall.

          Ronan Farrow über Weinstein : Missbrauch mit System

          Ronan Farrow sorgte dafür, dass der Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wegen sexueller Straftaten vor Gericht kommt. In seinem Buch „Durchbruch“ erzählt Farrow, wie seine Recherche gestoppt werden sollte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.