https://www.faz.net/-gpc-94wsp

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Weihnachten im All : Drei neue Raumfahrer starten zur ISS

  • Aktualisiert am

Kurz vor dem Start in Baikonur, Kasachstan Bild: ZH/POOL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Für den Tannenbaum ist im Weltraum gesorgt. Auch Geschenke soll es für die Besatzung der Internationalen Raumstation geben. Kurz vor Weihnachten verstärken drei Raumfahrer das Team auf der ISS.

          Feiern in der Schwerelosigkeit: Ein Russe, ein Amerikaner und ein Japaner sind kurz vor Weihnachten zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Sojus-Rakete mit dem Kosmonauten Anton Schkaplerow sowie den Astronauten Scott Tingle und Norishige Kanai startete am Sonntag planmäßig vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan, wie die Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Nach zwei Tagen Flugzeit soll das Raumschiff „Sojus MS-07“ am Dienstag an der ISS andocken.

          Der Raketenstart war Berichten zufolge auf Wunsch der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa wegen Weihnachten um einige Tage vorgezogen worden. Hätte einer der Raumfahrer ein gesundheitliches Problem gehabt, hätte übrigens ein Deutscher als Ersatzmann bereitgestanden: Alexander Gerst. Der Astronaut aus Künzelsau in Baden-Württemberg soll planmäßig im kommenden Jahr zu seiner zweiten ISS-Mission aufbrechen und war diesmal Teil des dreiköpfigen Ersatzteams.

          Für die bevorstehenden Festtage ist auf der ISS gesorgt. „Auf der Station gibt es einen Tannenbaum“, sagte Schkaplerow der Agentur Interfax zufolge vor dem Start. Ein weiterer Baum sei mit einem amerikanischen Raumtransporter unterwegs. Der Frachter vom Typ Dragon sollte später am Sonntag die ISS erreichen. Ein russischer Progress-Frachter solle zudem in Kürze Geschenke von den Angehörigen und von Roskosmos auf den Außenposten der Menschheit bringen, sagte Schkaplerow.

          Für das internationale Team auf der ISS haben die bevorstehenden Festtage unterschiedliche Bedeutung. Für die westlichen Astronauten ist das Weihnachtsfest am 25. Dezember der Auftakt, die russischen Kollegen feiern das orthodoxe Weihnachten erst zwei Wochen später am 7. Januar. Alle gemeinsam begehen aber in der Silvesternacht das neue Jahr. Dazu werde auf der ISS immer dann angestoßen, wenn in der Heimat der Team-Kollegen gerade Mitternacht sei, sagte Schkaplerow.

          Neben mehreren Feiern erwartet die Neuankömmlinge in dem fliegenden Labor aber vor allem auch viel Arbeit. Mehr als 250 Experimente stünden auf dem Programm, darunter biologische, technische und medizinische, teilten Roskosmos und die Nasa mit. Zudem sind Anfang 2018 mehrere Außeneinsätze in unterschiedlicher Besetzung geplant.

          Erst am Donnerstag waren drei Raumfahrer von der ISS zurückgekehrt. Derzeit sind noch der Russe Alexander Misurkin sowie die US-Astronauten Mark Vande Hei und Joseph Acaba im All im Einsatz.

          Weitere Themen

          Große Gesten und schwere Mängel

          FAZ.NET-Sprinter : Große Gesten und schwere Mängel

          Vor einem Jahr legten Chaoten Hamburg teils in Schutt und Asche. Fünf von ihnen droht nun eine lange Haftstrafe. Noch immer ungeklärt ist dagegen, wie es 2016 zum Anschlag am Breitscheidplatz kommen konnte. Was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Europa in Wettlaune

          FAZ.NET-Sprinter : Europa in Wettlaune

          Deal oder No-Deal? London versinkt im Chaos – und wer auf ein zweites Brexit-Referendum tippt, könnte durchaus richtig liegen. Deutlich klarer sind dagegen die Beschlüsse aus Kattowitz. Was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Topmeldungen

          Prozess gegen G-20-Gegner : Große Anspannung im Gerichtsaal

          In Hamburg hat der Prozess gegen fünf G-20-Gegner mit Applaus begonnen. Den beschuldigten Gymnasiasten und Studenten aus dem Raum Offenbach drohen hohe Strafen – obwohl sie nicht direkt an den Ausschreitungen beteiligt waren.
          Donald Trump

          Wegen illegaler Geschäfte : Trumps Stiftung wird aufgelöst

          Die New Yorker Staatsanwaltschaft findet klare Worte für die Privatstiftung des Präsidenten: Sie war „wenig mehr als ein Scheckbuch, um unternehmerischen und politischen Interessen von Herrn Trump zu dienen“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.