https://www.faz.net/-gpc-8k3fm

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Trumps Wirtschaftsberater : Männlich, weiß und sehr reich

  • Aktualisiert am

I Want You For Team Trump! Bild: AP

Wenn es um Wirtschaftspolitik geht, hat Donald Trump im Wahlkampf immer große Töne gespuckt. Nun hat er sein Beraterteam vorgestellt. Es sind ausschließlich Freunde von ihm oder Geschäftspartner.

          Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat am Freitag ein neues Team von Wirtschaftsberatern vorgestellt. Es besteht aus 13 Männern. Eine Frau sei nicht dabei,  berichtet die „Washington Post“.

          Die Zeitung spricht von einem Durchschnittseinkommen von mindestens „mehreren hundert Millionen“. Überwiegend handele es sich um persönliche Freunde Trumps oder langjährige Geschäftspartner. Dur einer sei akademischer Wirtschaftspolitik-Experte.

          Zur Gruppe zählen den Angaben zufolge der Ölmilliardär Harold Hamm, Steven Mnuchin, Chef des Hedgefonds Dune Capital Management, und Hedgefonds-Milliardär John Paulson.

          Er sei stolz, eine derart erfahrene und talentierte Gruppe von Beratern an seiner Seite zu haben, schrieb Trump in einer schriftlichen Erklärung. Neben den genannten Wirtschaftsberatern ist bekannt, dass sich Trump von weiteren Personen in wirtschaftlichen Belangen beraten lässt. Darunter befindet sich ein früherer Wirtschaftsberater Ronald Reagans und seine Tochter Ivanka Trump

          Trumps Konkurrentin Hillary Clinton, die im Gegensatz zu dem republikanischen Kandidaten schon vor einiger Zeit einen detaillierten Wirtschaftsplan für ihre mögliche Amtszeit als Präsidentin vorgelegt hat, hat sich ein großes Team aufgebaut. Bis zu 200 Berater sollen ihr Ratschläge zum Thema Wirtschaft geben – darunter auch ihr eigener Ehemann und früherer Präsident Bill Clinton.

          Im Gegensatz zu Trump hat Clinton Wert darauf gelegt, sich von Fachkundigen beraten zu lassen, die nicht von Anfang in ihrem Team waren. So hat sie auch wirtschaftliche Ideen von ihrem früheren innerparteilichen Konkurrenten Bernie Sanders übernommen. Trump hat mit der Regel sich Wirtschafts-Know-how von früheren Konkurrenten einzuverleiben gebrochen – bis dahin war das im amerikanischen Wahlkampf die Regel.

          Der „Washington Post“ zufolge könnte die Auswahl von Trumps Teammitglieder indessen eine der bisherigen populistischen Kernbotschaften des Republikaners im Wahlkampf untergraben: dass er die Mittelschicht retten will – denn kaum jemand aus seinem Team gehört zu ihr.

          Weitere Themen

          Trump ist wütend auf Fox News

          Negative Berichte : Trump ist wütend auf Fox News

          Donald Trump erwartet von seinem rechten Lieblingssender Fox News positive Berichterstattung. Bleibt die aus, schimpft er. Doch die meisten Entscheider und Moderatoren bei Fox halten nach wie vor zu Trump.

          Topmeldungen

          Liveblog zu Wahl in Straßburg : „Es lebe Europa!“

          EVP-Fraktion will von der Leyen geschlossen wählen +++ Kandidatin spricht über Klimakrise, Migration und Gleichberechtigung +++ Am Abend stellt sich CDU-Politikerin zur Wahl +++ Mindestens 374 von 747 Stimmen nötig +++ Verfolgen Sie alle Entwicklungen im Liveblog.
          Der Eingriff in die bundesweite Verteilung von Krankenhäusern muss mit chirurgischer Präzision ausgeführt werden – sonst leidet die Versorgungssicherheit vor allem auf dem Land schnell.

          Zu viele Hospitale : Der Patient Deutschland

          Die Deutschen lieben ihr Krankenhaus in direkter Nähe – mag es auch noch so schlecht ausgestattet sein. Daher hat auch die Politik kein Interesse an einem großflächigen Abbau der Hospitäler. Vernünftig ist das nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.