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F.A.Z.-Sprinter : Die nächste Pleite für Boris Johnson

Unsere Sprinter-Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

Das Britische Parlament verbietet Boris Johnson den harten Brexit, und die Amerikaner zieht es, trotz zahlreicher Hurrikans, an die Küsten. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          2 Min.

          Verstehen Sie Brexit? In London überschlagen sich die Ereignisse: Britanniens Premier Boris Johnson drängt auf Neuwahlen des Unterhauses am 15. Oktober. Für ihn zieht sich die Schlinge immer enger. Um Neuwahlen einleiten zu können, braucht er schließlich eine Zweidrittelmehrheit. Labour-Chef Jeremy Corbyn wird deshalb von seinen eigenen Parteimitgliedern bedrängt, Neuwahlen erst zuzustimmen, wenn das Gesetz zur Verhinderung eines No-Deal-Brexit Anwendung gefunden hat. Es würde Johnson schließlich verpflichten, weiteren Aufschub für den Austrittstermin bis Ende Januar zu beantragen, sollte bis zum 19. Oktober kein Abkommen mit der EU stehen. Eine erste Hürde hat das Gesetz gestern Abend schon genommen, indem es durchs Unterhaus gekommen ist. Nun wird es im Oberhaus beraten – es bleibt also spannend. Johnson jedenfalls, so kommentiert es Klaus-Dieter Frankenberger, kennt nur Sieg und Gehorsam. Dass Johnson ein Abkommen mit der EU ganz nach seinem Gusto erreichen könnte, „ist irreal“.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Ganz andere Probleme haben derzeit die Bewohner Bahamas, seitdem Hurrikan Dorian über die Insel gefegt ist und ein einziges Chaos hinterlassen hat. Die Zahl der Todesopfer ist auf 20 gestiegen. Selbst für Amerikas Verhältnisse, für die mehrere Hurrikans im Jahr nicht ungewöhnlich sind, ist dies ein besonders schlimmer Sturm. Und dennoch grübelt bei den Bildern wohl so mancher: Könnten die Amerikaner nicht etwas stabiler bauen und vielleicht seltener an den bedrohten Küstenstandorten? Winand von Petersdorff ist dieser Frage nachgegangen.

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          Er war so gesehen ein Star unter den Sternchen – nur eben hinter der Kamera. Mit dem deutschen Modefotografen Peter Lindbergh ist im Alter von 74 Jahren eine Ikone gestorben. Der 1944 im deutsch besetzten Polen und im Nachkriegs-Duisburg aufgewachsene Lindbergh war es schließlich, der mit dem berühmten Vogue-Cover in schwarz-weiß das Phänomen der „Supermodels“ prägte. Andrea Diener würdigt sein Leben und seine Arbeit.

          Und sonst? Wird in Detmold voraussichtlich das Urteil im Prozess um den Kindermissbrauchsfall von Lügde erwartet; findet in Berlin ein Krisentreffen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Windkraft statt; diskutiert der Verband der Automobilindustrie mit Vertretern der Industrie sowie Klimaaktivisten, die Proteste zur IAA angekündigt haben, über die Mobilität der Zukunft.

          Die Nacht in Kürze:

          Der iranische Präsident Hassan Rohani hat die dritte Stufe zum Rückzug aus dem Atomdeal verkündet: Sämtliche Beschränkungen für Forschung und Entwicklung sollen ab Freitag nicht mehr eingehalten werden.

          Bei den US Open in New York haben die Schweizerin Belinda Bencic und Bianca Andreescu aus Kanada das Halbfinale komplettiert. Beide wollen ins Finale. Dort würde wahrscheinlich Tennis-Star Serena Williams warten.

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