https://www.faz.net/-gpc-9r342

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

F.A.Z.-Sprinter : Die letzte IAA?

  • -Aktualisiert am

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Peter Feldmann fehlt bei der Eröffnung der IAA, wie auch der Mietvertrag fürs nächste Mal und auch im Bundestag wird es hitzig – denn es geht ums Geld. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          2 Min.

          Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel die Internationale Automobil-Ausstellung – es könnte die letzte IAA in Frankfurt sein. Die Hersteller, die überhaupt noch gekommen sind, denken angeblich über wechselnde Standorte nach und zweifeln in aller Öffentlichkeit, ob die Messe in ihrer heutigen Form noch zeitgemäß ist. Der Mietvertrag für die nächste IAA ist noch nicht unterzeichnet, eigentlich geschieht das immer weit vor Messestart. Und in Frankfurt schaut man mit einer Mischung aus Verärgerung und Verwunderung auf die Rednerliste zur Eröffnung. Üblicherweise spricht auch der amtierende Oberbürgermeister, doch Peter Feldmann fehlt in diesem Jahr am Pult und wird nun überhaupt nicht zur Eröffnung erscheinen. Dass er wohl eine autokritische Rede gehalten hätte, soll bei der Entscheidung keine Rolle gespielt haben. Elf Tage der Wahrheit stehen dem Autoland Deutschland und der Messestadt Frankfurt bevor, schreibt Autokenner Boris Schmidt in seiner ausführlichen Vorschau. Über alle Debatten und Proteste aber auch die Neuheiten und Innovationen werden wir in den kommenden Tagen ausführlich auf unserer Sonderseite www.faz.net/iaa berichten.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
          Sprinter – der Newsletter der F.A.Z. am Morgen

          Starten Sie den Tag mit diesem Überblick über die wichtigsten Themen. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

          Mehr erfahren

          Auch wenn es im Bundestag nicht so hitzig zugeht wie im britischen Unterhaus, sind die Haushaltsdebatten in jedem Jahr ein Höhepunkt der politischen Streitkultur. Heute geht es unter anderem um den Etat des Verkehrsministeriums und somit um das teure Mautdebakel. Leidenschaftlich – zumindest für ihre Verhältnisse – wurde Angela Merkel, als sie in ihrer Rede am Mittwoch auf den Klimaschutz zu sprechen kam. Sie sprach von einer „Menschheitsherausforderung“ und einem „gewaltigen Kraftakt“. Ein Kraftakt wird es auch sein, die Koalitionspartner endlich zu konkreten Maßnahmen zu bewegen. Aber Nichtstun ist keine Alternative, schreibt Reinhard Müller in seinem Kommentar.

          Etwas tun oder zumindest verkünden wird auch die Europäische Zentralbank an diesem Donnerstag. Angesichts der weltweiten Konjunkturabkühlung und der Schwäche des Welthandels seien „signifikante geldpolitische Impulse“ notwendig, hatte EZB-Präsident Mario Draghi gesagt. Nun muss der EZB-Rat entscheiden, ob die Notenbank sich mit den Einlagenzinsen für Banken von minus 0,4 Prozent aus noch tiefer ins Minus wagt und noch einmal im ganz großen Stil Anleihen aufkauft, schreibt Christian Siedenbiedel.

          Und sonst?

          Wird Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen heute wohl erklären, ob er bei der Landtagswahl 2021 noch einmal kandidiert. Beginnt in Frankfurt neben der IAA die Me Convention, ein Technikfest für junge Leute, bei dem die Fragen der Zukunft diskutiert werden. Geht es in der neuen Folge unsers Einspruch-Podcasts um die Beurlaubung des britischen Parlaments und den Wunsch der Bürger nach Vergeltung – hören Sie rein!

          Die Nacht in Kürze

          Die Regierung von Boris Johnson hat auf Druck der Opposition bisher geheime Dokumente zu den Brexit-Vorbereitungen veröffentlicht. Demnach drohen bei einem Austritt ohne Abkommen massive Probleme.

          Im Handelsstreit zwischen Amerika und China gibt es Signale der Entspannung: Erst legte China eine Liste mit Zollausnahmen vor. Nun verkündet auch Amerikas Präsident Donald Trump eine „Geste des guten Willens“: Er will das Inkrafttreten neuer Strafzölle verschieben.

          Donald Trump möchte das Recht auf Asyl in den Vereinigten Staaten deutlich einschränken. Der Supreme Court gibt ihm nun grünes Licht – zumindest vorerst. Denn der Rechtsstreit geht trotz der Entscheidung weiter.

          Abonnieren Sie hier den kostenfreien politischen und wirtschaftlichen Newsletter F.A.Z. Sprinter. Der kompakte Überblick über alles, was am Tag wichtig wird. Immer werktags um 6.30 Uhr.

          Weitere Themen

          Anschnallen, bitte!

          F.A.Z.-Sprinter : Anschnallen, bitte!

          Während sich Großbritannien auf einen Showdown vorbereitet, geht das dramatische Kräftemessen zwischen dem türkischen Militär und der kurdischen Miliz YPG weiter. In Deutschland stehen die Zeichen auf Abschwung. Der F.A.Z.-Sprinter.

          Topmeldungen

          Abkommen steht : Unerwarteter Durchbruch beim Brexit

          Die Unterhändler der EU und Großbritannien haben sich auf einen Brexit-Vertrag geeignet. Das bestätigten Jean-Claude Juncker und Boris Johnson auf Twitter. Ein Scheitern des Abkommens ist jedoch dennoch möglich.

          Amtsenthebungsverfahren : Verfassung und Verschwörungstheorie

          Bis jetzt gab es zwei Amtsanklagen gegen Präsidenten in Amerika, beide jedoch scheiterten – aus gutem Grund. Welche Wege zur Absetzung von Donald Trump wahrscheinlicher sind.

          Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

          Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.