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Bombardier und Scout 24 : Neue Börsenpläne für Züge und Anzeigen

  • Aktualisiert am

Zugproduktion bei Bombardier in Henningsdorf. Bild: ZB

Vier Börsengänge sind im Juli abgesagt worden. Doch jetzt dreht sich der Trend: Zwei Firmen konkretisieren ihre Pläne.

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          Der Bombardier-Konzern will seine Zugsparte noch in diesem Jahr an die Börse bringen. Angestrebt werde eine Notierung an der Frankfurter Börse im letzten Vierteljahr, kündigte Bombardier Transportation am Freitag am Sitz der Sparte in Berlin an. Der Erlös solle das Unternehmen finanziell flexibler machen und seinen Wert klarer herausstellen, hieß es. Die kanadische Mutter Bombardier Inc. werde jedoch die deutliche Mehrheit der Anteile behalten. Näheres zum geplanten Börsengang will Bombardier voraussichtlich Ende September bekanntgeben. Der kanadische Konzern baut neben Zügen auch Flugzeuge. Dieses Geschäft ist in der Sparte Bombardier Aerospace gebündelt.

          Dabei sind im Juli schon vier geplante Börsengänge abgesagt worden: Das Immobilienunternehmen Ado Properties, der Wind- und Solarparkbetreiber Chorus und der Modekonzern CBR und zuletzt die Beteiligungsgesellschaft German Startups hatten ihre Börsenpläne gestoppt.

          Auch Scout 24 nimmt einen neuen Anlauf

          Doch jetzt sagt sich noch ein anderer an. Der Kleinanzeigenportal-Betreiber Scout24 will offenbar früher an die Börse gehen als Bombardier. Kurz nach der Sommerpause soll er an die Frankfurter Börse kommen. Anfang September wolle das Münchener Unternehmen seine Absichten offiziell machen, vier Wochen später könnte die Scout24-Aktie erstmals an der Frankfurter Börse notiert werden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Der Betreiber der Portale AutoScout24 und ImmobilienScout24 würde damit die erste Gelegenheit nutzen, die sich im Herbst für Börsengänge bietet. Schon Anfang August wolle der Vorstand das Unternehmen den ersten Analysten vorstellen, die Scout24 in Studien vor dem Börsengang beleuchten sollen.

          Scout24 gehört seit eineinhalb Jahren mehrheitlich den amerikanischen Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone, die für eine 70-Prozent-Beteiligung 1,5 Milliarden Euro an die Deutsche Telekom bezahlt hatten. Im Herbst 2014 hatte Scout24 Börsenpläne wegen der schlechten Stimmung am Aktienmarkt wieder in die Schublade gelegt. Vom Gang an die Börse abbringen könnte Scout24 nun nur noch ein attraktives Übernahmeangebot, hieß es in Finanzkreisen. Scout24 und die Telekom wollten sich nicht zu den Plänen äußern, Hellman & Friedman war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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