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: Der Markt für Übernahmen belebt sich

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hpa. FRANKFURT, 30. September. Das Geschäft mit Firmenübernahmen sollte sich in den kommenden Monaten wieder beleben, Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) werden dabei aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.

          hpa. FRANKFURT, 30. September. Das Geschäft mit Firmenübernahmen sollte sich in den kommenden Monaten wieder beleben, Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) werden dabei aber nur eine untergeordnete Rolle spielen. So lautet der Tenor neuer Studien und Aussagen von Branchenfachleuten. Insbesondere Übernahmen von notleidenden Unternehmen mit dringendem Kapitalbedarf werden den Markt antreiben, heißt es in einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG). Branchenkenner erwarten, dass vor allem große Konzerne ihre Bilanz noch vor Jahresende bereinigen und dazu Tochtergesellschaften abstoßen werden. Allerdings sind vielen potentiellen Käufern nach wie vor die Hände gebunden; insbesondere Private-Equity-Fonds leiden unter der restriktiven Fremdmittelvergabe der Banken. Nach Ansicht von BCG werden daher in erster Linie finanzkräftige Wettbewerber als Käufer auftreten. Doch auch hier sei das Feld begrenzt, nur rund 20 Prozent der von BCG untersuchten Firmen befänden sich in einer Position der Stärke mit ausreichend Mitteln für eine Übernahme, weitere 20 Prozent seien dagegen selbst potentielle Übernahmekandidaten.

          Viele Private-Equity-Fonds müssen dagegen selbst erst noch durch ein tiefes Tal gehen und sich von verlustreichen Beteiligungen trennen. "In den nächsten 24 Monaten werden wir eine große Zahl solcher Portfolioabgänge sehen", prognostizierte Manfred Heemann, Partner der Kanzlei Mayer Brown, auf einer Veranstaltung der Frankfurt School of Finance & Management. Allerdings habe sich der Kreditmarkt inzwischen wieder so weit stabilisiert, "dass vernünftig darstellbare Transaktionen auch finanziert werden können". Auch nach Ansicht von BCG könnte die Rolle der Private-Equity-Fonds im weltweiten Fusionsgeschehen schneller als erwartet wieder anspringen. Zwar sank das Transaktionsvolumen der Branche 2008 um 60 Prozent auf 385 Milliarden Dollar, und dieser Trend setzt sich 2009 fort. Doch die Fonds verfügten noch über 500 Milliarden Dollar und könnten sich dementsprechend schnell wieder im Markt zurückmelden, heißt es.

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