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Das Beste lesen mit F+ : Der Mut einer 101-Jährigen und ein Autoriese im Umbruch

Montage der 1,5 Liter Otto-Motoren im Volkswagen-Werk Salzgitter Bild: Picture Alliance

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          Liebe Leserin, lieber Leser, wenn es Volkswagen nicht gut geht, ist das angesichts der Größe des Autoherstellers für das ganze Land eine schlechte Nachricht. Personell hat sich auch wegen der Sorgen rund um die Perspektiven in der Produktpipeline und der Unzulänglichkeiten einiger aktueller Modelle an der Spitze des Unternehmens auf mehreren Positionen ein Wechsel vollzogen. Und als Thomas Schäfer im Sommer sein Amt als Vorstandschef der Marke Volkswagen antrat, war eine seiner ersten Fragen: Wo ist euer elektrischer Tiguan? Der nämlich war nicht zu erkennen in dem Sammelsurium an künftigen Autos, das ihm die Produktentwickler und Designer präsentierten. Konsequenz: Das Sammelsurium wird gelichtet, der elektrische Tiguan wird gebaut. Unser Autofachmann Holger Appel hat eine spannende Geschichte darüber recherchiert, was in Wolfsburg sonst noch zur Disposition steht. Bis hin zum konturlosen Logo wackelt einiges.

          Carsten Knop
          Herausgeber.

          Auf diese Geschichte haben mich in der zu Ende gehenden Woche gleich mehrere Leser angesprochen. Sie bewundern den Mut der 101 Jahre alten Dame, die mit Wibke Becker über ihren Lebensabend gesprochen hat. Alle haben es mit großen Interesse, Antworten wie diese aber auch mit sehr gemischten Gefühlen gelesen: „Ich bin jetzt irgendwie . . . arm. Es ist demütigend, weil ich so hilfebedürftig bin. Der Körper macht nicht mehr mit. Ich bin das nicht gewöhnt, jeden Tag um Hilfe zu bitten. Das sind ja ganz einfache Sachen, die man nicht mehr machen kann. Es ist grausam. Aber wenn man denkt: ‚Ach, dann lasse ich es‘, dann verkommt man.“ Deshalb darf man sich von dem Gespräch auch nicht deprimieren lassen, obwohl sich die Dame im Heim manchmal wie im Kindergarten fühlt, gerne einmal wieder durch den Wald laufen würde, und sie sich manchmal überflüssig vorkommt. Denn sie sagt auch: „Mit der Zeit bin ich aus der Angst rausgewachsen.“

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          Wenn die Flammen züngeln, das Holz prasselt und die Wärme aus dem mit Buche, Birke oder Zwetschge gefüllten Kaminofen langsam in den Raum kriecht, macht sich Wohlbefinden breit. Fast schon an Meditation reicht der Blick in das Feuer heran. Doch ach: Nach einigen Feuern beschlägt das Ofenfenster. Ruß vereitelt nach und nach den Blick auf die Flammen. Der noch unerfahrene Ofenbesitzer fragt sich: Was tun? Thorsten Winter kennt die Antwort – und sie hat mit Zeitungspapier zu tun.

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          Viele Grüße und einen schönen ersten Advent

          Ihr Carsten Knop
          Herausgeber
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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