https://www.faz.net/-ilt-9xol3

Das Beste lesen mit F+ : Teslas Geheimnis und eine unvergleichliche Pandemie

Vorsprung durch Datentechnik: das Tesla-Logo Bild: Reuters

Mit unserer Online-Flatrate F+ lesen Sie jeden Monat mehr als 500 exklusive Beiträge auf FAZ.NET. Zum Beispiel diese beliebtesten Artikel der Woche.

          2 Min.

          Liebe Leserin, lieber Leser, da haben selbst die Japaner gestaunt. Als in Tokio und Toyota City Ingenieure das neueste Elektroauto des amerikanischen Konkurrenten Tesla unter die Lupe nahmen, legten sie ihr Augenmerk nicht auf Motor, Batterie oder Fahrgestell. Vielmehr achteten sie auf einen kleinen Kasten, der auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar daherkommt.

          Er liegt versteckt auf der Rückseite des Handschuhfachs und ist nicht viel größer als ein Laptop. Sein Inneres sieht aus wie die Leiterplatte eines Computers, auf der Hunderte Bausteine gesteckt sind: Transistoren und Kondensatoren, Widerstände und Spulen. In der Mitte sind zwei viereckige daumengroße Metallschächtelchen. Die Japaner bauten sie aus, sahen sie sich an und merkten rasch, dass sie keine gewöhnlichen Chips in den Händen hielten: Während andere Hersteller für die Datenverarbeitung in ihren Modellen eine Vielzahl von Plattformen verwenden, nutzt Tesla seine KI-Chips als Kommandozentrale. Stephan Finsterbusch hat dazu diese spannende Geschichte aufgeschrieben.

          Es war ein historischer Tiefpunkt der Zivilisation, ein Menetekel für mehr als hundert Jahre Seuchengeschichte – und doch hatte sich bisher kaum jemand für die Spanische Grippe interessiert. So wie für mehr als 12.000 andere seit den achtziger Jahren registrierte Infektionsausbrüche auf der ganzen Welt. „Emerging Diseases“, neu auftretende Erreger wie das aktuelle Sars-CoV-2-Virus, finden anfangs nie öffentliche Beachtung. Mehr als 7000 Mal gehen inzwischen jeden Monat Verdachtsmeldungen bei der Weltgesundheitsorganisation ein, und im Jahr 2018 waren erstmals in einem Jahr gleichzeitig neue Varianten von sechs der acht am meisten gefürchteten Erreger aufgetaucht. Keines der Viren jedoch entwickelte Pandemiepotential. Bis Ende 2019. Nun also, da die Coronavirus-Infektionszahlen fast überall rasant steigen, geht die Angst um, dass es schlimm werden könnte. Und das scheint nun die Stunde der Wiederentdeckung der Spanischen Grippe zu sein. Der Wikipedia-Eintrag dazu boomt. Zu Recht? Das beantwortet Joachim Müller-Jung, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“, in diesem sehr lesenswerten Text. Lassen Sie mich eine Sache schon hier sagen: Die Welt war damals eine andere.

          F.A.Z.-Newsletter „Coronavirus“

          Die ganze Welt spricht über das Coronavirus. Alle Nachrichten und Analysen über die Ausbreitung und Bekämpfung der Pandemie täglich in Ihrem E-Mail-Postfach.

          Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise.

          Seit einigen Tagen kracht es an der Börse gewaltig. Vermutlich sieht es auch in Ihrem „schönen“ Depot aus wie nach einem Bombenangriff. Die ersten Rauchschwaden haben sich verzogen, aber das Feuer ist noch nicht gelöscht. Folglich stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Halten oder verkaufen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil jeder Jeck anders ist, wie es im Rheinland heißt, und unser Finanzfachmann Volker Looman möchte Ihnen die aktuelle Dramatik in diesem Stück am Fall eines Sparers vor Augen führen. In aller Kürze: Die wenigen Zahlen zeigen in aller Deutlichkeit, dass Hysterie und Panik in solchen Tagen die schlechtesten Ratgeber sind. Es kommt auf die Resilienz des Anlegers an. Aber lesen Sie selbst. Denn Loomans Antwort auf die Sorgen des Sparers fällt natürlich sehr viel differenzierter aus, als es in diesem Newsletter möglich ist.

          Bitte bleiben Sie gesund, nutzen Sie Ihren F+Zugang zu FAZ.NET komplett, um wirklich alles über die Coronakrise zu erfahren. Dazu empfehle ich auch den Bezug unseres täglichen, kostenlosen Corona-Newsletters und unseren ebenfalls täglichen F.A.Z. Podcasts für Deutschland, den Sie hier finden. Wenn Sie Fragen und Anregungen rund um F+ haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an c.knop@faz.de.

          Viele Grüße,

          Ihr Carsten Knop
          Chefredakteur Digitale Produkte
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

          Topmeldungen

          Hassfigur von Verschwörungstheoretikern: Microsoft-Gründer Bill Gates

          Bill Gates : Die Hassfigur

          In der Anfangszeit wurde Bill Gates als Held der Corona-Krise gefeiert. Dann kam der Mob: Jetzt findet sich der Milliardär inmitten von Verschwörungstheorien wieder. Die Anschuldigungen sind abenteuerlich.
          Bei „Anne Will“ diskutierten die Studiogäste über eine hochspannende Frage: Wie sollen die milliardenschweren Finanzspritzen investiert werden?

          TV-Kritik „Anne Will“ : Wohin mit dem ganzen Geld?

          Anne Will wollte von ihren Gästen wissen, ob die Milliarden gegen die Corona-Krise richtig investiert werden. Hätte sie in der Sendung ein Phrasenschwein aufgestellt – die Rettungspakete wären gegenfinanziert.
          Viel Wald, weniger Kompromisse? Homberg im Norden Hessens

          Zukunft des Coworking : Talente, kommt aufs Land!

          Die Krise lässt bei vielen Städtern den Wunsch reifen, ins Grüne zu ziehen, wo alles friedlicher scheint. Im hessischen Homberg kann man es kaum erwarten, dass die „Pioniere“ kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.