https://www.faz.net/-ilt-agxt7

Das Beste lesen mit F+ : Kurzsichtige Hauskäufer und spielsüchtige Kinder

Können wir uns das leisten? Diese Frage beantworten einige Hauskäufer zu kurzsichtig. Bild: picture alliance / Zoonar

Mit unserem Angebot F+ erhalten Sie jeden Monat Zugriff auf mehr als 800 exklusive Beiträge auf FAZ.NET. Unter anderem auf diese beliebtesten Stücke der Woche.

          2 Min.

          Liebe Leserin, lieber Leser,

          Julia Bähr
          Koordinatorin F+Inhalte und redaktionelles SEO.

          der Kauf einer eigenen Immobilie beschäftigt viele Menschen. Unser Finanzexperte Volker Looman warnt allerdings eindringlich vor Preisen, die auf den ersten Blick so aussehen, als könnte man sie sich leisten. Was aber ist in dreißig Jahren? Nach seiner Beobachtung wird es in Zukunft vier Gruppen geben: Die Zahl der Mieter, die sich kein Haus mehr leisten können, wird gewaltig steigen. Es wird Leute geben, die ihre Häuser am Ende des Berufslebens verkaufen müssen, weil sie es einfach nicht geschafft haben, die Schulden bis zum Beginn des Ruhestandes zu tilgen. Dann wird es Menschen geben, die ihre Häuser mithilfe von Erbschaften halten können. Und die Verdiener, die in der Lage sind, Häuser und Wohnungen aus eigener Kraft zu bezahlen und zusätzliches Vermögen aufzubauen, werden die große Ausnahme bleiben. Seinen Artikel zum Thema sollte man ganz genau lesen, wenn man schon Eigentum hat oder sich mit dem Gedanken trägt.

          Zumindest ein bisschen Kosten sparen könnte man beim Haus, indem man Solarkollektoren aufs Dach setzt. Es dauert zwar, bis die sich amortisieren, aber beim Eigentum muss man ohnehin langfristig denken. Nur sahen die bisherigen Paneele so klobig aus, dass manche Hausbesitzer ihr schönes Eigenheim damit nicht ruinieren wollten – und bei denkmalgeschützten Häusern war es ganz undenkbar. Elon Musk wollte dieses Problem lösen. Aber nun sieht es ganz so aus, als käme ihm eine kleine Firma aus Deutschland zuvor. Wie sie die komplexen technischen Herausforderungen bewältigt hat, an denen Musk bisher gescheitert ist, beschreibt unser Wirtschaftsredakteur Daniel Mohr.

          Diese Studie dürfte in manchen Familien kaum überraschen: Bei Kindern und Ju­gendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren ist die Mediennutzung während des ersten Lockdowns um bis zu 75 Prozent gestiegen. Und nicht alle sind davon wieder ganz weggekommen. Rainer Thomasius forscht als Ärztlicher Leiter des Suchtbereichs und Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklini­kum Hamburg-Eppendorf. Der Psychiater spricht von „alarmierenden Zahlen“ und ei­ner Computerspielindustrie, die versucht, „suchtimmanente Verstärker in den Spielen immer trickreicher, gezielter und an der Zahl häufiger einzusetzen“. Wenn das Spiel bei jedem kleinen Erfolg begeistert blinkt, aber das Hausaufgabenheft liegt nur grau da – wie sollen die Schularbeiten da ähnlich motiviert erledigt werden? Unser Volontär David Lindenfeld hat ein höchst informatives Gespräch mit dem Psychiater geführt, das unter anderem erklärt, warum Computerspielsucht eine besondere Sucht ist.

          Wissen war nie wertvoller

          Lesen Sie jetzt F+ 30 Tage kostenlos und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel auf FAZ.NET.

          JETZT F+ LESEN

          Herzliche Grüße aus der Redaktion! wenn Sie Fragen zu F+, Ihrem Zugang zu FAZ.NET komplett haben, schreiben Sie mir gerne: j.baehr@faz.de.

          Ihre Julia Bähr
          Audience Managerin
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

          Weitere Themen

          Rasche, aber milde Maßnahmen

          Omikron in Großbritannien : Rasche, aber milde Maßnahmen

          London verschärft erstmals seit langem wieder die Corona-Auflagen. Einen Grund für harsche Maßnahmen sieht die britische Regierung in der Omikron-Virusvariante aber nicht.

          Topmeldungen

          Kölner Parallelwelt: Volle Ränge beim Spitzenspiel gegen Mönchengladbach

          Volles Stadion in Corona-Krise : Bundesliga-Spitzenspiel in Absurdistan

          Empörung und Fassungslosigkeit vieler Menschen beim Blick auf das volle Stadion in Köln sind verständlich. Aber allein der Bundesliga dieses groteske Bild vorzuwerfen, wäre zu leicht.

          Tod von Virgil Abloh : Er entwarf sogar sein Leben

          Virgil Abloh, einer der wichtigsten Modemacher seiner Generation, ist im Alter von 41 Jahren an Krebs gestorben. Fasziniert hat ihn das Dazwischen von mehreren Welten. Sein Label macht Mode, die man nicht zuordnen kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.