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Das Beste lesen mit F+ : Künstliche Intelligenz und grüner Wasserstoff

Wasserstoff beflügelt gerade die Phantasie von Unternehmen, Regierungen und Anlegern. Beim Investieren in solche Trends gibt es einiges zu beachten. Bild: Airbus

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          Liebe Leserin, lieber Leser, heute soll es um Zukunftsthemen gehen, die weiter tragen als der aktuelle Lockdown. Irgendwann wird Corona überstanden sein, und dann muss es darum gehen, wie das Land seinen Wohlstand in künftigen Generationen sichern kann. Dabei hilft es, sich intensiver mit Künstlicher Intelligenz (KI) oder mit Wasserstoff auseinanderzusetzen. Alexander Armbruster hat deshalb Andrew Ng getroffen. Ng gehört zu den Stars der Künstlichen Intelligenz (KI), hat für diverse namhafte Adressen der Branche gearbeitet. Im Gespräch beschreibt er, dass wir gerade in die nächste Phase der KI eintreten. Und diese Phase wird für Deutschland spannend. Denn sie besteht darin, KI-Instrumente außerhalb des von jedermann genutzten „Consumer-Internets“ einzusetzen. Das ist für Deutschland die große Chance, in dieser Technik kommerziell Fuß zu fassen, zum Beispiel in der visuellen Fertigungskontrolle. Ng ist sich sicher: Wenn man Computer zehnmal schneller machen kann, werden KI-Forscher kein Problem haben, diese größere Rechenleistung anzuwenden. Das Rennen in der industriellen KI hat gerade erst begonnen. Es ist ein Stück, das Hoffnung macht – wenn das Land seine Chancen nutzt.

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          Ein anderes  Zauberwort, das derzeit für Kurswunder an der Börse sorgt, heißt Wasserstoff. Als Energieträger, der zumindest im Einsatz keine Treibhausgase ausstößt, gilt er als große Hoffnung auf dem Weg zur klimaschonenden Wirtschaft. Nicht wenige deutsche Unternehmen befassen sich intensiv damit. Zum echten Klimafreund wird der Brennstoff aber erst, wenn er auch selbst mit Hilfe von erneuerbaren Energien erzeugt wird statt wie bisher vornehmlich mit Erdgas. Um diesen Wandel hinzubekommen, fließen in der ganzen Welt Milliarden in die Technologie. Allein die Bundesregierung hat gerade wieder 700 Millionen Euro für die weitere Erforschung der grünen Wasserstoffproduktion bereitgestellt. Auch in Lastwagen, der Schwerindustrie, in der Schifffahrt und dereinst vielleicht sogar in Autos könnte Wasserstoff so der Treibstoff der Zukunft werden. Tim Kanning hat sich umgeschaut, wie man als Anleger in diesen Trend investieren kann.

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          Ganz ohne Corona geht es aber auch im  F+Newsletter dieser Woche nicht. Wer durch die Corona-Pandemie in eine prekäre Lebenssituation geraten ist, aber genug geerbt hat, kann sich womöglich mithilfe einer Eigentumswohnung absichern. Klingt verlockend – aber es gibt einiges zu bedenken. Unser Finanzfachmann Volker Looman erklärt das am Beispiel eines 35 Jahre alten Musikers in Berlin. Seit dem Ausbruch von Corona läuft bei dem Musiker gar nichts mehr, so dass er das Kapital angreifen musste, das ihm die Eltern vor einem Jahr geschenkt haben. Damals haben sie ihm 400.000 Euro überwiesen mit der Bitte, das Geld weder in Autos noch in den Konsum, sondern in etwas Solides zu stecken, zum Beispiel in eine Eigentumswohnung oder in die Altersvorsorge. Daran hat sich der Mann gehalten, so gut er konnte. Doch nun ist es passiert. Die ersten 15.000 Euro sind futsch, weil der Musikus in den letzten Monaten keinen Cent eingenommen hat und das elterliche Geschenk anknabbern musste, um die Krankenversicherung, die Lebensmittel und die Miete bezahlen zu können. Daher fragt sich der Musiker, ob nicht die Zeit gekommen ist, das Restgeld in ein Eigenheim zu stecken, um die Miete zu sparen. Es geht um eine Wohnung, die drei Zimmer hat und 70 Quadratmeter groß ist. Sie liegt in einem Gebäude, das vor fünf Jahren von Grund auf saniert worden ist. Folglich ist es kein Wunder, dass das Objekt stolze 350.000 Euro kostet. Das ist eine gute Idee, findet Looman – und rechnet genau aus, warum.

          Viele Grüße aus der Redaktion, bleiben Sie gesund und investieren sie richtig, zum Beispiel weiterhin in Ihr F+Abo. Wenn Sie dazu Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir gerne: c.knop@faz.de,

          Ihr Carsten Knop
          Herausgeber
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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