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Das Beste lesen mit F+ : Homeschooler und schlaflose Nächte

Frei wollen sie leben, frei sollen sie lernen: Meret Mahler, Ludwig Puettmann und ihre drei Söhne. Bild: Edgar Schoepal

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          Liebe Leserin, lieber Leser,

          Felix Hooß

          Koordinator für Premium-Inhalte bei FAZ.NET.

          es gibt Dinge, die würden die meisten von uns nie infrage stellen. Einer dieser Grundsätze lautet: In Deutschland herrscht Schulpflicht. In kaum einem anderen Land sind die Regeln so streng wie bei uns. Wer sein Kind zu Hause unterrichtet, riskiert Strafen – in manchen Bundesländern sogar Gefängnis oder Sorgerechtsentzug. Trotzdem gibt es immer mehr Eltern, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Sie nennen sich Freilerner, Homeschooler oder Unschooler und unterrichten ihre Kinder selbst, obwohl das verboten ist. Ich muss gestehen, dass mir dieses Phänomen in Deutschland völlig unbekannt war, bis ich den Artikel von Stefanie Nickel gelesen habe. Sie hat mehrere solcher „Homeschooling“-Familien getroffen, eine Mutter schilderte ihre Situation so: „Für uns war die Schule kindeswohlgefährdend.“ Es ist einer der beliebtesten Artikel dieser Woche, die sie mit Ihrem Zugang zu F+ FAZ.NET komplett lesen können.

          Ein weiterer Erkenntnisgewinn, eine weitere problematische Situation für die Betroffenen: Jede zweite bis dritte Frau im mittleren Lebensalter leidet an Schlafstörungen. Verantwortlich dafür sind die beiden wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone, Progesteron und Östrogen, die „auf Neurotransmitter im Gehirn wirken und auf diese Weise Stimmung, Sexualität und auch den Schlaf beeinflussen“, wie die Psychiaterin Stephanie Krüger in einem aktuellen Artikel unserer Wissens-Redaktion erklärt. Die Folge: Mit zunehmendem Alter nimmt auch der Schlafmittelgebrauch bei Frauen zu und ist höher als der bei Männern. Auch dieses Stück hat viele unserer Leser zuletzt sehr interessiert.

          Zum Abschluss noch etwas Erbaulicheres, auch bei dieser Lektüre lernt man noch dazu: Während viele den Erwerb einer Immobilie auf Pump und die anschließende Vermietung für ein lohnenswertes Investment halten, haben einige Anleger immer noch Angst vor Aktien. Unser Finanz-Experte Volker Looman rechnet anhand von zwei Sparplänen nach und ist sich sicher, dass sich höchstens zwei von zehn Investoren für das Aktien-Modell entscheiden würden: „Erstens stehen Immobilien in dem Ruf, sichere Geldanlagen zu sein, zweitens werfen sie Erträge ab, und drittens sind Preisschwankungen nicht sichtbar“, schreibt Looman. Dabei könnte es sogar sinnvoll sein, die beiden Modelle zu verknüpfen – bei seiner Rechnung springt am Ende noch Geld für einen Sportwagen heraus. Auch wenn man sich die im Raum stehenden Summen (wir reden von 500.000 Euro) erst mal leisten können muss – die Rechenbeispiele sind immer wieder faszinierend und eignen sich zur Not auch als Gesprächsthema für die nächste Party.

          Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, und übrigens: Eine Übersicht der beliebtesten F+Beiträge finden Sie auf dieser Seite. Und falls Sie unseren F+Newsletter noch nicht abonniert haben, können Sie das hier tun. Damit erhalten Sie jede Woche eine Übersicht der beliebtesten exklusiven Artikel.

          Viele Grüße,

          Ihr Felix Hooß
          Audience Manager
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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