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Das Beste lesen mit F+ : Falsches Essen und vermögende Eltern

Gesund: Gemüse darf bei einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. Bild: plainpicture/Lubitz + Dorner

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          Liebe Leserin, liebe Leser, noch nie habe ich so viele Zuschriften von Ihnen bekommen, wie nach dem Newsletter der vergangenen Woche, in dem es vor allem um ein paar Stücke zur Wirkung und Legalisierung von Cannabis ging. Dafür danke ich herzlich und habe viel dabei gelernt: Die Befürworter einer Legalisierung sind in Deutschland inzwischen gut aufgestellt, argumentieren (meist) freundlich und durchdacht – zudem lesen sie die Stücke über die Problematik aufmerksam. Und das vor allem ist es ja, worüber sich Journalisten am meisten freuen.

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          Ein anderes Thema, das ähnlich viele (oder wohl noch ein paar mehr) Leser interessiert, sind Fragen rund um die richtige Ernährung. Insofern hat es uns nicht gewundert, dass Sie in dieser Woche ein Gespräch, das Melanie Mühl und Kai Spanke mit dem Mediziner Andreas Michalsen geführt haben, besonders viel gelesen haben: Denn die beiden haben mit Michalsen über Fehler bei der Ernährung, die Heilkraft des Fastens, Rote Bete als Blutdrucksenker und darüber gesprochen, warum wir durch Zucker schneller altern. Grundsätzlich gilt: Wir machen aus seiner Sicht bei der Ernährung das meiste falsch. Wir essen zu fett, zu süß, zu salzig – und zu viel: „Ob am Bahnhof oder in der Stadt, überall wird uns verarbeitete Nahrung angeboten, die wir gerne konsumieren. Und zwar bis zu zehnmal am Tag. Dabei ist unser Körper auf Phasen ohne Kalorienzufuhr ausgelegt. Man stelle sich vor: 70 Prozent aller chronischen Erkrankungen haben ihre Ursache auch in falscher Ernährung. Wenn unsere Essgewohnheiten anhalten, werden Leiden wie Diabetes und Bluthochdruck weiter zunehmen.“ In dem Stück sind starke Tipps enthalten, und besonders Freunde von Heidelbeeren und Brokkoli dürfen sich über eine Bestätigung ihres Essverhaltens freuen. Aber Achtung: Auf die richtige Zubereitung kommt es an!

          Noch ein weiteres Dauerbrennerthema unter unseren Lesern, Sie haben es als regelmäßiger F+Newsletter-Leser längst gemerkt, sind Analysen des Immobilienmarkts und der Frage, wie man einen eventuellen Hauskauf intelligent finanziert. Dazu hat in dieser Woche selbstverständlich auch Volker Looman wieder etwas geschrieben, aber etwas stärker hervorheben möchte ich dieses Mal ein Stück der Kollegin Judith Lembke: „Ob sich jemand Wohneigentum anschafft, hängt in Deutschland zunehmend davon ab, ob die eigenen Eltern Vermögen besitzen“, hat ihr Michael Voigtländer gesagt. Denn der Immobilienökonom des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer Studie untersucht, warum die Wohneigentumsquote in Deutschland trotz historisch niedriger Bauzinsen stagniert – und bei Deutschen unter 35 Jahren sowie einkommensschwächeren Haushalten sogar rückläufig ist. Die wichtigste Erkenntnis der Studie aber lautet: Wohneigentum ist zunehmend eine Frage des elterlichen Vermögens. Erbschaften, Schenkungen oder eine Beleihung des Elternhauses bilden immer häufiger die Basis der Finanzierung. Das hat mit den gestiegenen Preisen zu tun, die immer mehr Eigenkapital erfordern. Seit 2011 sind die Hauspreise in Deutschland im Durchschnitt um 40 Prozent gestiegen, in Berlin haben sie sich, wie in anderen Großstädten auch, sogar mehr als verdoppelt. Auch der Rest des Textes ist interessant, und ich verrate ihnen gern, dass dieser Text oder vielmehr das Ergebnis der Studie von unseren Lesern ebenfalls recht kontrovers diskutiert worden ist.

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          Viele Grüße

          Ihr Carsten Knop
          Chefredakteur Digitale Produkte
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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