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Entwicklung des ETF : Der MSCI World und die große Skepsis

  • -Aktualisiert am

Der Ukraine-Krieg sorgte bei den weltweiten Aktienmärkten für einen Tiefgang: Hier der japanische Aktienindex Nikkei Bild: dpa

Von seinen jüngsten Verlusten dürfte sich der MSCI World kurzfristig erholen. Doch das wird die Gefahr, die von dem amerikanischen Übergewicht im Welt-Index ausgeht, langfristig nicht bannen. Die Technische Analyse.

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          Als ich kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres schrieb, dass der MSCI World die besten Zeiten erst einmal hinter sich hat, warf das an der einen oder anderen Stelle die eine oder andere Frage auf. Vor allem der Hinweis, dass ein Rutsch von rund 1000 Punkten oder 30 Prozent auf der Agenda stehen dürfte, muss, vorsichtig ausgedrückt, mancherorts zu Irritationen geführt haben. Acht Monate später haben sich die Dinge geklärt: Mit einem bisherigen Tief von 2465 Punkten kann die damals ausgelobte Zielzone von 2250 bis 2430 Punkten als fast erreicht gelten.

          Was analytisch gut war, dürfte für so manches Depot ein Desaster gewesen sein. Vielen wurde wohl schmerzhaft bewusst, dass der MSCI World kons­truktionsbedingt nicht das ist, was sein Name vorgibt, ein Weltindex, sondern mehr oder weniger so etwas wie die Lightversion des S&P 500, der wiederum zuletzt maßgeblich vom Nasdaq geprägt war: Fast zwei Drittel der Marktkapitalisierung des MSCI World stammten Ende 2021 von der Wall Street.

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