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Deutschland startet durch : Liebe Leserin, lieber Leser,

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          es gibt Texte, über die redet die halbe F.A.Z.-Redaktion. Meist sind das politische Stücke, die uns neue Blickwinkel eröffnet haben. Aber diese Woche hat Elvis uns beschäftigt, der Hund unseres Berliner Korrespondenten Frank Pergande. Wie so viele Tiere wurde Elvis in der Pandemie aus dem Tierheim geholt, obwohl er kaum erzogen war. Jetzt muss sein neues Herrchen sich um die Schafe und Hühner in der Nachbarschaft sorgen, weil das Kraftpaket kaum zu bändigen ist, und war schon kurz davor aufzugeben. Sein Erfahrungsbericht zeigt, dass man sich mit einem Tier eine Verpflichtung auferlegt, die die Pandemie bei Weitem überdauert. Aber vor allem, wie schnell ein Hund einer Familie ans Herz wachsen kann und wie schön seine Gesellschaft auch postpandemisch ist.

          Julia Bähr
          Audience Managerin bei FAZ.NET.

          Corona hat uns gelehrt, dass es enorm wichtig ist, auf unser Nervenkostüm zu achten – und auf das unserer Mitmenschen. Das gilt nicht nur für Erwachsene und Ältere. Von jungen Leuten wird häufig erwartet, dass sie mit Stress spielend umgehen können, schließlich sind sie jung. Aber so einfach ist das nicht. „Jetzt, nachdem die ersten ganz normalen Schultage in Hessen seit Monaten stattgefunden haben, kommen nicht wenige Kinder nach Hause und freuen sich zwar, die anderen wiedergesehen zu haben, sind aber auch unter Stress – die Lautstärke, die vielen Mitschüler, die Flut der auszutauschenden Eindrücke fordern“, schreibt unser Herausgeber Carsten Knop. Er fordert bessere Perspektiven für diese Generation. Das betrifft auch und ganz besonders die Politik.

          Schulen sind nicht gerade eine ruhige Umgebung. Nach Monaten daheim bedeutet das eine gewaltige Umstellung.
          Schulen sind nicht gerade eine ruhige Umgebung. Nach Monaten daheim bedeutet das eine gewaltige Umstellung. : Bild: Lucas Bäuml

          Aber bei aller Achtsamkeit wünschen sich einige jetzt auch: Vollgas voraus.  Vieles deutet darauf hin, dass wir den Roaring Twenties des 21. Jahrhunderts entgegengehen. Nicht nur, weil viele Menschen das dringende Bedürfnis nach Reisen, Partys und Konsum verspüren, sondern auch weil die wirtschaftlichen Prognosen Anlass zu schönsten Hoffnungen geben. Unser Kolumnist Rainer Hank fasst die ökonomischen Aussichten zusammen und erklärt, warum es völlig in Ordnung ist, nach den Monaten der Beschränkung und des Rückzugs Kaviar statt Butterbrot zu wollen.

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          Viel Spaß bei der Lektüre!

          Julia Bähr
          FAZ.NET-Redaktion
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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