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Das Beste lesen mit F+ : Das Fiasko von Vapiano und radioaktive Wolken

Hat schon bessere Zeiten erlebt: Vapiano-Filiale am Potsdamer Platz in Berlin Bild: Picture-Alliance

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          Liebe Leserin, lieber Leser,

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          vor ein paar Tagen hatte ich vor einem Termin am Potsdamer Platz in Berlin etwas Zeit und vor allem Hunger: Ein Grund, nach langer Zeit der Restaurantkette Vapiano einmal wieder einen Besuch abzustatten. Der Laden zu der frühabendlichen Uhrzeit gut gefüllt, das Essen hat gut geschmeckt, das Personal war freundlich. Als ich allerdings kurz einen Gruß nach Hause schicken wollte und dafür ein Foto mit dem Handy machte (wie man das heutzutage halt so tut), wurde die Situation etwas unangenehmer. Ganz eindeutig sind die Vapiano-Angestellten dazu angehalten, jede Art von Foto aus den Räumlichkeiten zu unterbinden. In diesem Fall wäre es ein positive Nachricht gewesen, die in die Welt geschickt worden wäre. Aber das ist in der jüngeren Vergangenheit eben nicht immer so gewesen: „Gestern hui, heute pfui: Die Restaurantkette Vapiano taumelt dem Abgrund entgegen. Jetzt braucht sie dringend Geld“, hat die Kollegin Bettina Weiguny in diesem überaus beliebten F+Stück aufgeschrieben. Wer die Geschichte liest, weiß, dass man mit einem Erfolgskonzept ganz schön große Fehler machen kann, wenn man zu schnell wächst und zwischendurch Service und Qualität aus dem Auge verliert. Ach so, und eine Idee davon, warum Kameras unerwünscht sind, bekommt man nach der Lektüre auch.

          Szenenwechsel: Der Tag der Deutschen Einheit 2017 war kein gewöhnlicher Feiertag für Florian Gering. Der Leiter des Fachgebiets „Radiologisches Lagebild“ am Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erinnert sich, noch im Bett gelegen zu haben, als gegen acht Uhr morgens das Telefon klingelte. Sein Vorgesetzter Matthias Zähringer war dran. Der leitet die Abteilung Notfallschutz am BfS. Am Vorabend, also am 2. Oktober 2017, hatten ihn E-Mails aus Forscherkreisen erreicht: Über Europa ist das radioaktive Isotop Ruthenium-106 nachgewiesen worden … So beginnt ein spannendes F+Storytelling über eine wissenschaftliche Spurensuche: Kein Unfall in einem Kernkraftwerk, aber was war es dann? Es gibt alles in allem drei Möglichkeiten, sich das Muster der gemessenen Werte zu erklären. Eine davon ist, dass jemand bewusst Daten zurückhält. Alles, was man zu dem Vorfall wissen kann, erfahren Sie hier. So viel sei verraten: Die gängigste Hypothese verortet die Quelle in der kerntechnischen Anlage Majak im Südural. Dort werden Radionuklide produziert und Kernbrennstoffe wiederaufbereitet.

          Kommen wir zu einem alltäglicheren Thema: Früher war das mit der Liebe einfacher, oder? Eine Psychologin hat der Kollegin Marie Lisa Kehler deshalb einmal erklärt, warum es Poeten in Zeiten von Flirt-Portalen im Internet schwer haben – und wieso das Alleinsein manchmal auch gesund sein kann. An die befragte Psychologin und ihre Kolleginnen wenden sich unter anderen Singles, die keine Singles mehr sein wollen und deswegen einen Leidensdruck verspüren. Männer und Frauen, jüngere und ältere. Viele von ihnen stehen fest im Leben, sind erfolgreich im Beruf und trotzdem ratlos, wenn es um die Liebe geht. Einer der wichtigsten Ratschläge der Psychologin in meinen Augen: In die ganz reale Beziehungsarbeit investieren! Und das heißt eben nicht zwingend die Suche nach einem Partner, sondern die nach neuen Bekannten. Der Rest ergibt sich – und wer es genauer wissen möchte, liest einfach hier weiter.

          Ihnen allen ein schönes Wochenende, wenn es soweit ist. Übrigens: Eine Übersicht der beliebtesten F+Beiträge finden Sie auf dieser Seite. Und falls Sie unseren F+Newsletter noch nicht abonniert haben, können Sie das hier tun. Damit erhalten Sie jede Woche eine Übersicht der beliebtesten exklusiven Artikel.

          Ihr Carsten Knop

          Chefredakteur Digitale Produkte
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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