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Das Beste lesen mit F+ : Vergessliche Italiener und teure Häuser

Wortführer: Beppe Grillo bei einer Kundgebung der Fünf-Sterne-Bewegung, Ende Oktober in Rom. Bild: Reuters

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          Liebe Leserinnen und Leser, wussten Sie schon, wer die deutsche Einheit bezahlt hat? Die Italiener. Und wer seine Schulden nicht begleicht? Die Deutschen. So tönt die Regierung in Rom. Sie verbreitet Hass auf Deutschland. Und wohl niemand könnte das aus deutscher Perspektive besser beurteilen als unserer Korrespondent Tobias Piller, der in seinen vielen Jahren in Rom eben noch nicht zum Italiener geworden, sondern ein kritischer Begleiter geblieben ist. Und Sie, liebe F+Fans, wollten in der zu Ende gehenden Woche sehr gerne lesen, was Piller in Italien Tag für Tag beobachtet, und wie er es einordnet.

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          Das birgt manche Überraschung: Dass Italien mit vorgehaltener Pistole in die Währungsunion gezwungen worden sei, zum Beispiel – um dann von den Deutschen ausgebeutet zu werden. Wer aber die europäische Szene 1997 und 1998 erlebt habe, der wisse, wie damals wichtige Italiener die Partner geradezu anflehten, um in die Währungsunion zu kommen und dem Absturz zu entgehen, schreibt unser Mann in Rom. Und dann zapft Piller sein Elefantengedächtnis an: Der damalige Schatzminister und spätere Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi habe später gestanden, sein Land wäre sonst in der Pleite geendet wie Argentinien. 

          Leider haben die Italiener selbst ein kürzeres Gedächtnis – das hilft beim Geld ausgeben. So etwas machen die Deutschen seit einiger Zeit vor allem beim Immobilienkauf. Das ist etwas Solides und passt zur Mentalität. Aber, auch hier kassieren viele mit: Makler, Notare und der Staat. Doch es geht auch günstiger. Spannende Tipps dazu hat unser Wirtschaftsredakteur Jan Hauser aufgeschrieben. Das Lesen rechnet sich im Wortsinn: Denn zusammen mit Maklerprovision, Notarkosten und dem Grundbucheintrag muss der Immobilienkäufer an Nebenkosten schon bis zu 15 Prozent auf den Kaufpreis aufschlagen. Wer aber erst ein Grundstück erwirbt und das Haus selbst baut oder bauen lässt, muss die Grunderwerbsteuer nur für das Grundstück zahlen. Und wer einen Altbau kauft, kann die Steuerlast ebenfalls lindern. Dazu müssen sich in der Immobilie Einbauküche, Möbel oder Markise befinden. Lässt sich dies im Kaufvertrag mit realistischen Preisen auflisten, sinkt der Preis der Immobilie um diese Summe – und nur auf den muss die Grunderwerbsteuer gezahlt werden. Dadurch lassen sich je nach Wert der Gegenstände und je nach Bundesland 1000 Euro oder mehr sparen. Jan hat noch ein paar mehr geldwerte Tipps auf Lager, die Sie mit ihrem F+Zugang zu FAZ.NET komplett einfach hier abrufen können.

          In Deutschland läuft es auf dem Bau also; der Chef eines der größten Zementhersteller macht sich dennoch Sorgen: Die öffentliche Hand habe in Deutschland nämlich große Teile ihrer Kompetenz eingebüßt, Großprojekte pünktlich und im Budget zu realisieren. Man sei organisatorisch überhaupt nicht mehr in der Lage, solche Projekte zu stemmen. Spannende Lektüre, dieses Gespräch, das meine beiden Kollegen Bernd Freytag und Sven Astheimer mit Bernd Scheifele geführt haben. Sie können hier so gut wie dabei sein.

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          Viele Grüße,

          Ihr Carsten Knop
          Chefredakteur digitale Produkte
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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