https://www.faz.net/-ilt-97jo5

Das Beste lesen mit F+ : Liebe Leserin, lieber Leser,

  • Aktualisiert am

.

          es gibt Dinge, die würden die meisten von uns nie infrage stellen. Einer dieser Grundsätze lautet: In Deutschland herrscht Schulpflicht. In kaum einem anderen Land sind die Regeln so streng wie bei uns. Wer sein Kind zu Hause unterrichtet, riskiert Strafen – in manchen Bundesländern sogar Gefängnis oder Sorgerechtsentzug. Trotzdem gibt es immer mehr Eltern, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Sie nennen sich Freilerner, Homeschooler oder Unschooler und unterrichten ihre Kinder selbst, obwohl das verboten ist. Ich muss gestehen, dass mir dieses Phänomen in Deutschland völlig unbekannt war, bis ich den Artikel von Stefanie Nickel gelesen habe. Sie hat mehrere solcher „Homeschooling“-Familien getroffen, eine Mutter schilderte ihre Situation so: „Für uns war die Schule kindeswohlgefährdend.“ Es ist einer der beliebtesten Artikel dieser Woche, die sie mit Ihrem Zugang zu F+ FAZ.NET komplett lesen können.

          Ein weiterer Erkenntnisgewinn, eine weitere problematische Situation für die Betroffenen: Jede zweite bis dritte Frau im mittleren Lebensalter leidet an Schlafstörungen. Verantwortlich dafür sind die beiden wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone, Progesteron und Östrogen, die „auf Neurotransmitter im Gehirn wirken und auf diese Weise Stimmung, Sexualität und auch den Schlaf beeinflussen“, wie die Psychiaterin Stephanie Krüger in einem aktuellen Artikel unserer Wissens-Redaktion erklärt. Die Folge: Mit zunehmendem Alter nimmt auch der Schlafmittelgebrauch bei Frauen zu und ist höher als der bei Männern. Auch dieses Stück hat viele unserer Leser zuletzt sehr interessiert.

          Zum Abschluss noch etwas Erbaulicheres, auch bei dieser Lektüre lernt man noch dazu: Während viele den Erwerb einer Immobilie auf Pump und die anschließende Vermietung für ein lohnenswertes Investment halten, haben einige Anleger immer noch Angst vor Aktien. Unser Finanz-Experte Volker Looman rechnet anhand von zwei Sparplänen nach und ist sich sicher, dass sich höchstens zwei von zehn Investoren für das Aktien-Modell entscheiden würden: „Erstens stehen Immobilien in dem Ruf, sichere Geldanlagen zu sein, zweitens werfen sie Erträge ab, und drittens sind Preisschwankungen nicht sichtbar“, schreibt Looman. Dabei könnte es sogar sinnvoll sein, die beiden Modelle zu verknüpfen – bei seiner Rechnung springt am Ende noch Geld für einen Sportwagen heraus. Auch wenn man sich die im Raum stehenden Summen (wir reden von 500.000 Euro) erst mal leisten können muss – die Rechenbeispiele sind immer wieder faszinierend und eignen sich zur Not auch als Gesprächsthema für die nächste Party.

          Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, und schreiben Sie mir mit Anregungen und Kritik gern an f.hooss@faz.de.

          Viele Grüße,

          Ihr Felix Hooß
          Audience Manager
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

          Topmeldungen

          Konkurrenz lauert : Herbe Enttäuschung von Netflix

          Der Videodienst gewinnt weniger Kunden als erwartet. Auf seinem Heimatmarkt schrumpfen die Abonnentenzahlen sogar. Die Aktie verliert deutlich an Wert, denn die Sorgen werden auch in Zukunft nicht weniger.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.