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Das Beste lesen mit F+ : „Posen“ auf der Straße und Revolution auf dem Teller

Abu Bakr Baletz mit seinem Goldschatz, einem goldenen Lamborghini Aventador. Bild: Privat

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          Liebe Leserinnen, liebe Leser,

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          manchmal ist man ja doch ganz froh, dass man keine Last damit hat, mit seinem Auto oder irgendwelchen anderen Sachen „posen“ zu müssen. Wer ganz viel Glück hat, überzeugt mit einem inneren Strahlen, aber das ist wahrlich nicht jedem gegeben. In Fällen, in denen das „Posen“ mit materiellen Hilfsmitteln auf die Spitze getrieben wird, zum Beispiel soeben in Hamburg mit einem goldenen Lamborghini Avantador, ist es aber auch hilfreich, einmal hinter die Protz-Kulisse zu schauen und die Menschen hinter dem Steuer kennenzulernen.

          Unser Kollege Philip Eppelsheim hat das getan: Er hat den Lambo-Mann mit dem Namen Abu Bakr Baletz besucht. Seine Familie, erzählt Baletz, stamme aus Kandahar in Afghanistan. Vor vierzig Jahren seien die Eltern nach Deutschland geflohen. Er selbst wurde als zweiter von drei Brüdern in Hamburg geboren und wuchs in Wandsbek auf, einem der weniger wohlhabenden Stadtteile Hamburgs. Baletz ging auf die Hauptschule. Das allerdings hatte nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Sondern mit mangelnder Disziplin. Fragen, wie er zu seinem Geld gekommen ist, will Baletz nicht beantworten. Es habe die Leute nicht zu interessieren. Auch nicht, was er privat mache. Er habe viele Immobilien, in Hamburg, vor allem aber in Istanbul. Gerade bietet er ein Haus zum Verkauf an: Es hat Schwimmbad, Sauna und Bar – und soll 1,1 Millionen kosten. Eppelsheim hat noch viel mehr erfahren, übrigens auch, ob Baletz Punkte in Flensburg hat.

          Immer wieder das Auto: Die einen „posen“ damit (und ihrem Spritverbrauch von rund 20 Litern auf 100 Kilometern), die anderen wollen vor allem wissen, wie sie damit in Zukunft umweltfreundlich unterwegs sein können. Entsprechend nahe liegt die heiße Diskussion über den Sinn und Unsinn von E-Autos, in der sich manchmal sogar Wissenschaftler verheddern. Holger Appel und Lukas Weber aus unserer Technik-und-Motor-Redaktion sind der Sache für uns abermals auf den Grund gegangen. Ihr Ergebnis: Es gibt nach wie vor sehr große Einschränkungen rund um die Elektromobilität und große Unbekannte, wie zum Beispiel die angenommene Lebensdauer der aufwendig produzierten Batterie. Entscheidend ist aber ohnehin die EU-Richtlinie, wonach die CO2-Emissionen zwischen den Jahren 2021 und 2030 um 37,5 Prozent gesenkt werden müssen. Mit normalem Fortschritt an Diesel- und Benzinmotoren ist die geforderte Reduktion nicht zu schaffen. Was das für die Lambos der „Poser“ bedeutet, wissen wir nicht, zu vermuten ist ein herber Wertverlust. Aber der vollständige Text der Kollegen, den Sie mit ihrem F+Zugang zu FAZ.NET komplett hier lesen können, klärt vieles andere auf.

          Es ist wohl eine Revolution, die uns alle in den nächsten Jahren in der Mobilität erwartet – und auf dem Teller ist es ganz genauso. „In zehn Jahren werden ganz andere Dinge auf unseren Tellern landen“, ist Manon Littek überzeugt, eine Managerin des Süßwarenherstellers Katjes, der sich mit viel Geld und eigenem Tochterunternehmen mit dem Namen Katjesgreenfood, in der Szene der Freunde der gesünderen Ernährung umtut. Schon heute wirbt das Familienunternehmen vom Niederrhein damit, „100 Prozent vegetarisch“ zu sein; die Gelatine wurde komplett aus der Produktion verbannt. „Das ist erst der Anfang“, sagt Littek:. „Es gibt mehrere Megatrends, die unumkehrbar sind.“ Der Wandel vom tierischen Protein hin zum pflanzlichen ist einer davon. „Anders sind bald zehn Milliarden Menschen nicht zu ernähren.“ Werden wir in Zukunft also alle ein bisschen veggie? Das erfahren Sie, wenn Sie einen Blick auf dieses Stück von Bettina Weiguny werfen, was in der zu Ende gehenden Woche sehr viele F+Leser gemacht haben.

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          Ihr Carsten Knop
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