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Das Beste lesen mit F+ : Gutes Plastik und kleine Espressomaschinen

Warum muss die Bio-Gurke in Plastikfolie eingepackt sein? Das fragt auch Entwicklungsminister Gerd Müller. Die Antwort: Weil sie so länger hält. Bild: dpa

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          haben Sie inzwischen auch im Supermarkt ein schlechtes Gewissen, wenn wieder ein großer Teil Ihres Einkaufs in irgendeiner Weise in Plastik verpackt ist? Dann lesen Sie dieses F+Stück meines Kollegen Patrick Bernau, der in unserer Sonntagszeitung analysiert hat, was an Plastik schlecht – und was an Plastik gut ist. Wir lernen: Plastik hat für vieles hervorragende Eigenschaften, die der Umwelt nutzen. Auch Glas wächst nicht einfach auf Bäumen, sondern benötigt viel Energie in der Herstellung und auch beim Recycling. Deshalb empfiehlt sogar der Naturschutzbund Nabu: Getränke sollte man aus Umweltgesichtspunkten nicht in Glasflaschen kaufen, sondern idealerweise in der Plastik-Mehrwegflasche.

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          Manchmal wird Plastik auch durch Papier ersetzt. Dafür werden Bäume gerodet, in ihre Einzelteile gespalten, der Zellstoff dann in Kubikmetern von Wasser eingeweicht, mit Chemikalien angereichert und anschließend heiß getrocknet. Die Herstellung einer Tonne Papier, weiß das Umweltbundesamt, verbraucht so viel Energie wie die Herstellung einer Tonne Stahl – und der kommt immerhin aus dem heißen Hochofen. Die Plastiktüte ist oft umweltfreundlicher als Papier und Baumwolle. Bernaus Empfehlung: Wer in Deutschland ganz praktisch etwas gegen die Plastikvermüllung des Meeres tun möchte, sammelt gelegentlich am Bach oder am Strand ein bisschen Müll auf.

          Wer dann auch noch Kaffeekapseln vermeiden will, kann sich ja eine Siebträgermaschine kaufen. Marco Dettweiler und Georg Küffner haben sich einige der Geräte angesehen – und zwar nicht die zum Preis von mehr als 2000 Euro, sondern die kleinen und kompakten Siebträgermaschinen: Die Dedica Style von De Longhi für 150 Euro, die Lumero Espresso von WMF für 220 Euro und die Express von Zuriga für 1540 Euro. Die drei Modelle sind etwa halb so groß wie die mächtigen Maschinen aus Italien. Wir erfahren: Wer wenig Platz in der Küche hat und eine kompakte Siebträgermaschine für seinen täglichen Espresso sucht, wird auf jeden Fall fündig. Schwieriger wird die ambitionierte Zubereitung von Cappuccino. Da können die kleinen Maschinen mit den großen noch nicht mithalten. Und wenn es nicht gut läuft mit den Maschinchen? Auch dafür finden Sie in diesem F+Text noch einen guten Tipp.

          Fliegen Sie jetzt in den Osterurlaub oder haben das gerade getan? Dann wird Ihnen dieses Plädoyer von Katharina Pfannkuch für mehr Stil auf langen Flügen gefallen. Ihr Tipp: Sich vor der Abreise schön anzuziehen nimmt dem bevorstehenden Flug etwas von dem Charakter eines Lasters, das man in Kauf nehmen muss, um ans Ziel zu gelangen, und zelebriert ihn stattdessen als Auftakt zu etwas, auf das man sich im besten Falle lange gefreut hat. Man beschenkt sich quasi selbst. Vor allem, wenn man an Bord die Strümpfe anlässt, sich somit selbst das Gefühl und den Mitreisenden den Anblick geschwollener Füße erspart – nicht umsonst trotzen Flugbegleiterinnen dem niedrigen Luftdruck an Bord mit Kompressionsstrümpfen. Und die Dankbarkeit der Sitznachbarn ist einem auch noch gewiss.

          In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Osterurlaub und viel Spaß mit Ihrer F+Lektüre. Übrigens: Falls Sie unseren F+Newsletter noch nicht abonniert haben, können Sie das hier tun. Damit erhalten Sie jede Woche eine Übersicht der beliebtesten exklusiven Artikel.

          Ihr Carsten Knop
          Chefredakteur digitale Produkte
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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