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Das Beste lesen mit F+ : Corona-App in der Praxis, zehn Strategien fürs Geld

Unbekanntes Risiko: die Corona-Warn-App in Aktion Bild: dpa

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          Liebe Leserin, lieber Leser, die deutsche Corona-App ist ein Download-Erfolg, was sogar schon Thema im britischen Unterhaus war. Aber was die Anwendung in der Praxis konkret bringt, ist unklar – dafür ärgern sich viele Nutzer über Fehlermeldungen. Kim Björn Becker, Redakteur in der politischen Redaktion, und Joachim Müller-Jung, der für das Ressort „Natur und Wissenschaft“ zuständig ist, haben sich mit Zahlen und Tests befasst, aber auch mit mehr oder weniger lustigen Fehlermeldungen und der Frage, wie sich das alles auf die Akkus der Telefone auswirkt.

          Corona-App hin oder her: In Gütersloh hilft jetzt nur noch testen, testen, testen. Die andere Frage ist, was in diesen Schlachthöfen eigentlich los ist oder war, die nach dem Tönnies-Skandal nun so sehr ins Blickfeld geraten sind. Unsere Kollegin Julia Schaaf hat sich von einem rumänischen Werkvertragsarbeiter die Ausbeutung in der Branche, den Terror der Vorarbeiter und die Angstgefühle seiner Kollegen schildern lassen: „Überhaupt diese Vorarbeiter. Erstens: Sie lügen. Zweitens: Sie setzen die Mitarbeiter unter Druck, damit sie so viel Fleisch wie möglich produzieren, viele, viele, viele Kilos. Für die Firma ist das selbstverständlich gut, die verdient mehr Geld, wenn mehr geleistet wird. Aber das ist einfach nicht zu schaffen. Man hat also sowohl diesen Stress als auch die schlechte Behandlung. Trotzdem wird der Bonus nur an die Firma gezahlt, nicht an die Mitarbeiter, die so fleißig gearbeitet haben. Nein, wir bleiben bei unseren 1600 Euro netto, auch wenn wir noch so viel Arbeit leisten. Nur der Vorarbeiter bekommt mehr Geld.“ Und weiter: „Die Vorarbeiter haben ohnehin einen höheren Lohn, 4000 oder 5000 Euro, glaube ich. Dafür machen sie nichts, außer die anderen Mitarbeiter zu drangsalieren. Ständig wird man angeschrien. Sobald man etwas nicht genau so macht, wie der Vorarbeiter es möchte, wird man beschimpft. Man wird auch beleidigt. Ich habe sogar gesehen, wie der Vorarbeiter andere Kollegen auf den Hinterkopf geschlagen hat.Hier lesen Sie das gesamte Protokoll.

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          Ich weiß, jetzt kommt ein deutlicher Themenwechsel. Aber auch der dritte Text, auf den der F+Newsletter in dieser Woche hinweisen soll, hat etwas mit Corona zu tun – wenn auch aus der Perspektive einer anderen Lebenswelt. Volker Looman hat zehn Strategien aufgeschrieben, mit denen die eigenen Finanzen durch die Corona-Krise kommen können. Hier ein Auszug, manches mag trivial klingen, aber selbst die einfachen Erkenntnisse werden allzu häufig übersehen: 1. Bemühe dich um Arbeit. 2. Gib nur aus, was du vorher verdient hast. 3. Ersetze alle Schäden, die du angerichtet hast. 4. Sorge für den Fall langer Krankheit vor. 5. Denke an deine nächsten Angehörigen. 6. Baue ein Haus, und tilge die Schulden. 7. Spare in der Zeit, dann hast du im Alter. Die ausführlicheren Begründungen und die weiteren Punkte Loomans finden Sie hier, selbstverständlich inklusive in Ihrem F+Zugang zu FAZ.NET komplett.

          Viele Grüße aus der Redaktion, bleiben Sie weiterhin gesund, und wenn Sie jetzt in die Sommerferien aufbrechen: eine schöne Zeit – FAZ.NET und F+ begleiten Sie, wo immer Sie sind, wenn Sie es mögen. Und wenn Sie Fragen zu unserem F+Angebot haben, schreiben Sie mir gern: c.knop@faz.de.

          Viele Grüße

          Ihr Carsten Knop
          Herausgeber
          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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