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Das Beste lesen mit F+ : Von Millionären und Schmuddelkindern unter den Juristen

Der Rapper Bushido 2014 im Amtsgericht in Berlin neben seinem Anwalt Stefan Conen. Er soll ein Jahr zuvor einen Fan mit einem Schuh geschlagen haben. Bild: dpa

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          Liebe Leserin, lieber Leser,

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          stellen Sie sich vor, Sie sind 66 Jahre alt und ihr einziger Besitz ist eine Million in bar. Nun wollen Sie bis zu ihrem Lebensende eine monatliche Rente von 5000 Euro erhalten. Wie bekommen Sie das hin? Diese Frage hat unser Finanzanalytiker Volker Lomann den F+Anhängern gestellt – und viele von ihnen wussten, dass das gar keine so abwegige Fragestellung ist. Denn das Alter kostet, und es gibt Lebenssituationen, zum Beispiel nach einer Scheidung, die zu einer exakt solchen Vermögenslage führen. Was aber tun? Anleihen halbwegs solider Staaten werfen viel zu wenig ab, für Aktien braucht man starke Nerven. Sie werden überrascht sein, in welchen Städten man in welche Art von Immobilien investieren müsste, um eine entsprechende Rendite zu bekommen. Und dann hat Lomann auch noch eine Meinung zum Thema Sofortrente. Es war und ist begehrter F+Lesestoff.

          Meine Berliner Kollegen Helene Bubrowski und Markus Wehner haben sich mit einer völlig anderen, aber ebenfalls spannenden Frage beschäftigt: Was treibt Strafverteidiger an, die zum Beispiel Menschen wie den Rapper Bushido und den Clanchef Abou-Chaker verteidigen? Dazu muss man wissen: Strafverteidiger sind die Schmuddelkinder unter den Juristen. Sie stehen Menschen bei, denen sonst Abscheu entgegenschlägt. Sie müssen dahin gehen, wo es unbequem ist: ins Gefängnis, wo ihre Mandanten sitzen, in den Gerichtssaal, wo sie den Angehörigen der Opfer ins Auge sehen müssen. Strafverteidiger haben nicht das Einkommen eines Wirtschaftsanwalts und nicht die Sicherheiten eines Richters. Aber was die meisten haben, ist eine hohe Wertschätzung für ihren Beruf: die „Rock’n’Roller des Rechts“, so hört man zuweilen. Die, die auf der richtigen Seite stehen. Gemeint ist damit die Seite des Rechtsstaats. Das sieht längst nicht jeder so; doch lesen Sie hier einfach selbst.

          Geteilter Meinung sind viele Menschen derzeit auch über den Dirigenten Daniel Barenboim. Dazu hat uns der Tenor Roland Villazon einen F+Gastbeitrag geschrieben. Seine These: Ohne Druck erreiche ein Dirigent nur Mittelmaß. Deshalb müsse er von seinen Musikern das Höchste verlangen – und könne trotzdem ein Menschenfreund bleiben. „Daniel Barenboim ist seit über zwanzig Jahren mein Freund und Mentor. Ich habe unzählige Male mit ihm gearbeitet, in der Oper, im Konzert, in der Kammermusik. In über zwanzig Jahren habe ich nie erlebt, dass er jemanden erniedrigt oder gequält hätte. Sehr wohl habe ich erlebt, dass er manche Musiker für fehlende Vorbereitung oder auch mangelndes Talent offen kritisiert hat.“ Es ist ein spannender Text geworden, der nachdenklich stimmt, auch mit Blick auf die eigene Arbeitswelt.

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          Ihr Carsten Knop
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