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Motiv unklar : Tote in Darmstadt waren Nachbarn

  • Aktualisiert am

Tatort in Darmstadt am Mittwoch Bild: dpa

„Es sieht so aus, als ob es ein Streit zwischen Nachbarn war“: Ein Mann in Darmstadt soll ersten Ermittlungen zufolge eine Frau erschossen und anschließend sich selbst getötet haben.

          Die beiden Toten aus der Wohnsiedlung in der Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofs waren Nachbarn. „Es sieht so aus, als ob es ein Streit zwischen Nachbarn war“, sagte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann am Donnerstag. Der Mann soll ersten Ermittlungen zufolge die Frau am Mittwochmorgen erschossen und anschließend sich selbst getötet haben. Dabei habe er sich ins Auto gesetzt, dies mit Hilfe eines Brandbeschleunigers angezündet und sich anschließend darin erschossen. Worum es bei dem Streit ging, war zunächst unklar. Es scheine aber nichts Gravierendes gewesen zu sein, sagte Hartmann.

          Einzelheiten zum Tathergang soll die Obduktion ergeben, die am Vormittag beginnen sollte. Mit Ergebnissen sei erst am späten Nachmittag zu rechnen. Zudem würden weiterhin Zeugen befragt und Spuren ausgewertet, etwa zum Brandbeschleuniger.

          Der Mann und die Frau hätten den bisherigen Ermittlungen zufolge kein Verhältnis gehabt. Sie lebten in unterschiedlichen Häusern der Siedlung, ob jeweils allein, war zunächst noch unklar. Die Pistole gehörte dem Mann.

          Anwohner hatten am Mittwochmorgen kurz vor 7.00 Uhr mehrere Schüsse gehört und die Polizei verständigt. Die Beamten entdeckten ein brennendes Auto, in dem der tote Mann saß. Die Leiche der Frau lag neben dem Wagen mit Darmstädter Kennzeichen. Das Fahrzeug war auf einem Parkplatz zwischen zwei dreistöckigen Mehrfamilienhäusern abgestellt. Die Pistole wurde am Tatort gefunden.

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